Euros und Cents aus der Schublade

Erik Spiekermann erinnert auf dem SpiekerBlog an seine Ideen zur Gestaltung der Euro- und Cent-Münzen, die er auf Bitte des Magazins Spiegel bereits 1999 (also vor der Einführung des Bargeldes) vorgestellt hatte.

Dem Typografen fiel damals vor allem auf, was wir nach 6 Jahren Übung bestätigen können: Die neuen Münzen sind wenig systematisch gestaltet. Sie lassen sich nur bei genauem Hinsehen erkennen, weil signifikante Unterschiede in Material, Größe und Oberfläche fehlen. Dagegen bietet Spiekermanns Vorschlag ein klares Gestaltungskonzept, das ebenso einfach wie funktional ist.

Anlass dafür, dass der Gestalter uns einen Blick in seine Schublade gewährt, ist die Einführung des Euro in zwei weiteren Ländern (Malta, Zypern) zum 1. Januar. Aber auch diese neuen Euros folgen natürlich dem alten »System«.

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