Qumana: Blog-Editor für WordPress
Veröffentlicht: 27. Juli 2008 Einsortiert unter: Computer & Software, Produktivität 3 Kommentare »Auf der Suche nach einem Blog-Editor (Blogging Client) für Mac, mit dem ich Beiträge außerhalb des Admin-Bereiches von WP schreiben kann, bin ich nach Hinweisen auf apfelquak und einfach persönlich auf Qumana gestoßen. Er wurde von Lycos für Windows und Mac entwickelt und ist als Betaversion derzeit kostenlos (Angabe einer Mailadresse erforderlich) hier herunterzuladen. Neben WordPress werden zahlreiche andere Plattformen unterstützt.
Von der Oberfläche aus können mehrere Blogs verwaltet und beschickt werden. Die Anmeldung bei wordpress.com funktionierte auf Anhieb, ebenso das Veröffentlichen per Knopfdruck. Man kann die Kategorien für die Veröffentlichung wählen und Technorati-Tags einfügen. Die Anordnung im Fenster ist etwas übersichtlicher als in WordPress selbst. Dafür würde ich die Voransicht des Artikels vermissen, die im Admin-Bereich von WordPress möglich ist. Als störend empfinde ich, dass offenbar jeder Beitrag mit der Qumana-Werbung schließt.
Das kostenlose BlogDesk wird hier vorgestellt. Es unterstützt ebenfalls viele Blog-Plattformen, arbeitet aber nur unter Windows.
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Ergänzung am 1. August 2008: Auf Smashing Magazine ist eine gute Übersicht (engl.) über Blog-Editoren für Mac, Win und Linux erschienen.
Tags: Software, Qumana, Blog-Editor, WordPress, Linktipp
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Die Apfel-Taste wird museal
Veröffentlicht: 25. Juli 2008 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Apfeltaste, Mac 1 Kommentar »Die markante Mac-Befehlstaste mit dem Apfel stirbt aus. Eigentlich ist ihr Ende – trotz heller Aufregung unter den Mac-Fans – schon seit August 2007 besiegelt.
An meinem Mini leistete derweil noch die Krümelschublade vom Vorgängermodell gute Dienste. Aber heute hat die neue superflache Alu-Tastatur ihren Platz eingenommen. Noch fremdelt sie ein bisschen und riecht unfreundlich. Und ich fremdele auch. Denn sie hat nur noch zwei ordinäre Command-Tasten mit dem unbenamsten Schleifensymbol (Blumenkohl, Propeller, Teppichklopfer, Kleeblatt) anstelle der Apfel-Tasten beiderseits der Leertaste.
Zwar ist schon beim ersten iMac der farbige Apfel verschwunden (aber der neue war ja schöner). An das Fehlen der Einschalttaste auf der Tastatur habe ich mich gewöhnt (obwohl das keine Verbesserung war). Das pulsierende Schlummerlicht war eine nette Spielerei, jedoch entbehrlich. Aber die Apfeltaste? Und was wird mit den prägnanten Kürzeln Apfel-A, Apfel-Q, Apfel-C, Apfel-X, Apfel-V …?
Glaubt man Wikipedia, so wären genau die der Grund für den seit 1984 angebahnten Ersatz durch das Symbol:
Die Verwendung des Firmenlogos zur Kennzeichnung von Tastaturkürzeln auf dem Bildschirm gefiel Apple-Mitbegründer Steve Jobs wegen der allzu häufigen Verwendung nicht; er fürchtete eine Entwertung des Logos durch inflationären Gebrauch. Es heißt, dass daraufhin die bei Apple tätige Designerin Susan Kare das [Symbol] in einem internationalen Symbollexikon fand.
Trotzdem schade. Und da es um das Firmenlogo geht, wird nicht einmal ein pfiffiger Zubehör-Hersteller in die Bresche springen. Aber wenn sie schon in Cupertino nicht einsichtig werden, könnten wir wenigstens die Bezeichnung der Taste »retten«. Die Alternativen sind sowieso zu sperrig.
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Verwandter Artikel: Benennung der Computertasten
Woxikon: Synonyme und Antonyme finden
Veröffentlicht: 23. Juli 2008 Einsortiert unter: Wortschätze | Tags: Antonym, Onlinewörterbuch, Synomym, Wörterbuch, Wortschatz 1 Kommentar »Wer schreibt, lektoriert oder sonst mit Texten arbeitet, weiß ein gutes Wörterbuch für Synonyme (bedeutungsähnliche Wörter) zu schätzen, um variabel und treffend zu formulieren. Heute fand ich hier den Hinweis auf das Woxikon, ein Mitmachprojekt aus Tangermünde in der Altmark. Laut eigener Aussage umfasst das Online-Wörterbuch zurzeit bereits über 200.000 Synonyme und Antonyme (Gegenwörter).
Nach einem ersten Test hat das Woxikon ein Plätzchen auf meiner Lesezeichenleiste bekommen. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Wie stets bei Inhalten, die von Nutzern bereitgestellt werden, verlässt man sich für die Rechtschreibung im Zweifel besser auf andere Quellen. Damit lässt sich ja leben. Für Firefox gibt es sogar eine Erweiterung OpenSearchFox für das Suchfeld (habe ich noch nicht getestet).
Eigentlich bin ich seit Jahren eine berufliche Dauernutzerin der digitalen Office-Bibliothek. Hier kann ich komfortabel viele (alle verfügbaren) Wörterbücher der Duden-Reihe gleichzeitig unter derselben Oberfläche nutzen. Ich schätze neben den zuverlässigen Wörterbüchern auch die Volltextsuche und viele andere Funktionen.
Seit fast einem Jahr gilt das leider nur noch eingeschränkt. Seitdem lässt sich in meiner Installation kein Synonymwörterbuch mehr hinzufügen. Zudem brachte das Update vom August 2007 neben anderen Ärgernissen eine Einschränkung der Funktionalität unter Mac OS X: Markierungen und eigene Wörterbücher sind (vorerst?) nicht mehr möglich. Aber das ist eine andere Geschichte …
Wie beauftrage ich einen Lektor?
Veröffentlicht: 21. Juli 2008 Einsortiert unter: Alltag, Freiberuflichkeit | Tags: Anfrage, Diplomarbeit, Dissertation, Lektor, Lektorat, Lektorat Marion Kümmel, Promotion 2 Kommentare »Sehr geehrte Frau K.,
ich bräuchte schnellstmöglich ein Lektorat für meine Diplomarbeit. […]
So beginnt eine E-Mail, die ich heute Morgen erhalten habe. Von einer jener Spaßmailadressen, die weder einen Absender noch eine Institution erkennen lassen. Weitere Kontaktdaten fehlen. Keine Details, kein Abgabetermin. Dafür ist die Datei der Diplomarbeit gleich angehängt, in einem Format, das ich nicht kenne.
Eine erste Anfrage per Mail beantwortet im Idealfall folgende Fragen:
- Was sind Thema (bzw. Fachgebiet) und Zweck (Diplomarbeit, Magisterarbeit, Dissertation, Buchpublikation …) des Textes?
- Welchen Umfang (bitte Zeichenzahl inkl. Leerzeichen) wird die Arbeit ungefähr haben?
- Wann können Sie den gesamten Text zur Verfügung stellen und in welcher Form (Datei, Ausdruck)?
- Welche Leistungen möchten Sie in Anspruch nehmen?
- Welche Termine sind zu berücksichtigen?
- Sorgen Sie für Erreichbarkeit, mindestens mit einer Telefonnummer.
Auch wenn es blitzbrandeilig ist: Schicken Sie keine Anhänge, wenn das nicht abgesprochen ist. Ich jedenfalls öffne keine unverlangt verschickten Dateien fremder Absender.
Wie geht es dann weiter?
Wenn Thema und Termin für mich möglich sind, werde ich Sie um eine Textprobe bitten. Jetzt können wir Details abstimmen und ich werde Ihnen auf dieser Grundlage ein Angebot machen. Wenn Sie mit dem Angebot einverstanden sind, schicken Sie mir das unterschriebene Formular für den Auftrag zurück. So viel Zeit muss sein. Und dann kann es losgehen.
Pi mal Daumen sollten Sie eine Woche Bearbeitungszeit für das Lektorat einer Qualifikationsarbeit einplanen. Ebenso viel Zeit benötigen Sie dann noch einmal, um die vorgeschlagenen Änderungen zu prüfen und zu übernehmen und um die Arbeit technisch fertigzustellen.
Ob Schnellschüsse wie der oben beschriebene auch ihr Ziel erreichen, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht hatte ja zufällig jemand auf der Stelle Zeit für ein schnellstmögliches Lektorat …
Der süsze Brey
Veröffentlicht: 15. Juli 2008 Einsortiert unter: Rechtschreibung, Typografie | Tags: Adelung, Eszett, Heyse, Orthografie, S-Schreibung, Typografie 1 Kommentar »Wenn es um die Geschichte der S-Schreibung und die Entstehung der typografischen Formen für das Eszett geht, gerät leicht einiges durcheinander. Versehentlich habe ich zu dem kurzen Beitrag hier eine lange Diskussion in den Kommentaren angezettelt.
Aber Vorsicht: Das ist nur etwas für Kümmelkornzähler und Haarspalter. Für ebensolche und zum eigenen Verständnis werde ich das Ganze bei Gelegenheit auch noch zusammenfassen. Jetzt aber mache ich mich erst mal wieder an die Brotarbeit.
Wer bloggt wo?
Veröffentlicht: 14. Juli 2008 Einsortiert unter: Fundsachen | Tags: Blogger Rostock 1 Kommentar »Selbst in Rostock und um Rostock herum gibt es das ein oder andere Blog. Das zeigt die neue Bloggerkarte für Deutschland, die von nerdTainment gerade auf der Basis von GoogleMaps gebastelt wird.
Hier kann man in der wachsenden Liste stöbern oder sein Blog hinzufügen.
(via Kösterbeck)
Wie scharf ist das Eszett?
Veröffentlicht: 10. Juli 2008 Einsortiert unter: Rechtschreibung, Typografie | Tags: Eszett, Orthografie, S-Schreibung, Typografie, Versal-ß 2 Kommentare »Die s-Schreibung war im vergangenen Jahrzehnt wieder einmal Grund für scharfe Auseinandersetzungen. Erst war sie der am meisten abgelehnte Teil der Orthografiereform, schließlich aber der am schnellsten umgesetzte. Nun bieten die Typografen mit dem Versal-Eszett (vgl. hier auf Federwerk) willkommenen Anlass, alte Missverständnisse noch einmal aufzuwärmen und durch neue zu ergänzen. Dabei könnte es so einfach sein: Den Rest des Beitrags lesen »


