Die deutsche Sprache: Verbreitung und Besonderheiten
Veröffentlicht: 29. August 2008 Einsortiert unter: Fundsachen | Tags: deutsche Sprache, Sprachgebiet, Tag der deutschen Sprache Schreibe einen Kommentar »Unter der Rubrik »Aktuelles Thema« stellt die Brockhaus-Redaktion auf ihrer Verlagsseite einen Artikel zu Verbreitung und Besonderheiten der deutschen Sprache zur Verfügung. (via: ib-klartext.de)
Als Quelle wird die Brockhaus Enzyklopädie Online genannt – die ansonsten noch nicht online ist.
Anlass für die Themenwahl ist der »Tag der deutschen Sprache«, den die Sprachwärter und Anglizismenjäger vom »Verein Deutsche Sprache e. V.« seit 2001 jeweils für den zweiten Samstag im September ausrufen.
Nachtrag 2009: Seit Brockhaus eine Marke von Wissenmedia wurde, ist der Artikel nicht mehr abrufbar.
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Blogoscoop: Verzeichnis und Statistik für Blogs
Veröffentlicht: 25. August 2008 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Blogoscoop, Blogs in Rostock, Blogverzeichnis Schreibe einen Kommentar »Seit einer Woche ist Blogoscoop online, sammelt Informationen über deutsche Blogs und wertet sie aus. Gut 1.800 Blogs sind inzwischen eingetragen, seit 2 Tagen auch das Federwerk.
Interessanter als die ausgefeilte Statistik (u. a. Zahl der Artikel, Kommentare und Seitenaufrufe mit entsprechenden Rankings) finde ich, dass man anhand der Profile und Tags schnell Blogs auffinden kann, die zu ähnlichen Themen schreiben oder sich in einer bestimmten Region befinden.
Am besten einfach mal vorbeischauen und blättern.
Links zur germanistischen Sprachwissenschaft
Veröffentlicht: 22. August 2008 Einsortiert unter: Fundsachen, Sprachwandel, Wortschätze | Tags: Dialektwörterbücher, Linguistik, Onlinewörterbücher, Sprachberatung, Sprachpflege, Wortschatz Schreibe einen Kommentar »Eine umfangreiche Sammlung mit Links zur germanistischen Linguistik (Sprachwissenschaft) wird auf der Webseite der Uni Erfurt gepflegt. Nicht nur für Sprachwissenschaftler interessant sind zum Beispiel die Links zu den Themen:
- Wortschatz (Onlinewörterbücher)
- Deutsche Varietäten (Dialektwörterbücher online)
- Sprachwissenschaftliche Institutionen
- Sprachpflege (auch historische Vereine)
- Sprachberatung
(gefunden beim Sprachbloggeur)
Nachtrag [9. Dez. 2009]: Die Linksammlung ist umgezogen an die Uni Würzburg.
Das Versal-Eszett in der Rechtschreibung
Veröffentlicht: 22. August 2008 Einsortiert unter: Rechtschreibung | Tags: Eszett, Rechtschreibung, Versal-ß, Versal-Eszett 5 Kommentare »Die bisherigen Rechtschreibregelungen (egal ob traditionell oder reformiert) gehen davon aus, dass es keinen Versalbuchstaben (Großbuchstaben) für das Eszett gibt. Bei Satz in Versalien oder Kapitälchen sehen sie deshalb den Ersatz durch Doppel-S vor, zum Beispiel in der Rostocker MASSMANNSTRASSE.
Wie hier auf Federwerk berichtet, wurde das Versal-Eszett im April 2008 in den internationalen Zeichensatz aufgenommen. Mancherorts wurde sogleich gemutmaßt, nun wäre eine erneute Rechtschreibreform vonnöten.
Aber selbst die Duden-Sprachberatung zeigt sich da pragmatisch, wie in ihrem Newsletter vom 22. August 2008 zu erfahren ist:
Die internationale Organisation für Normung (ISO) hat nun – in den internationalen Zeichensätzen ISO-10646 und Unicode 5.1 – ein Zeichen für das große Eszett festgeschrieben: eine wichtige Neuerung, besonders für Buch- und Zeitungsverlage, aber eine, die nicht Bestandteil der amtlichen Rechtschreibung ist. Allerdings darf mündigen Bürgerinnen und Bürgern im Einzelfall getrost die Entscheidung überlassen werden, ob sie das große Eszett etwa für die Schreibung ihres Namens nutzen oder nicht.
Wer solche Sprachtipps künftig frei Haus bekommen möchte, kann den Duden-Newsletter kostenlos abonnieren. Im Archiv findet man die alten Ausgaben zum Stöbern.
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Verwandte Artikel:
Von Tagebüchern und Weblogs
Veröffentlicht: 17. August 2008 Einsortiert unter: Schreiben und Publizieren | Tags: Autobiografie, Tagebuch, Tagebucharchiv, Tagwerke, Weblog Schreibe einen Kommentar »Tagebuchschreiber schreiben Briefe an sich selbst, Autoren privater Weblogs Briefe an alle, sagt Psychologin und Buchautorin Elisabeth Mardorf im Interview mit Gert Scrobel. (via ZDF.de, mit Link zum Video)
Aber auch Tagebuchschreiber oder deren Nachkommen möchten häufig, dass die Texte als Dokumente der Alltags- und Mentalitätsgeschichte »für alle« bewahrt werden. Das Tagebucharchiv in Emmendingen macht das seit 10 Jahren möglich. Im alten Rathaus der Stadt werden Tagebücher und Lebensberichte von jedermann (es sollen tatsächlich mehr Texte von Männern sein) gesammelt und archiviert – 6000 Dokumente aus 200 Jahren sind es inzwischen.
»Absolut privat!? – Vom Tagebuch zum Weblog« ist der Titel einer Ausstellung, die bis zum 14. September noch in Frankfurt am Main bleibt. Von dort geht sie nach Nürnberg und von März bis September 2009 wird sie im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen sein. (via, mit Link zum Video)
Wer (wie ich) auf den Umzug der Ausstellung nach Berlin wartet, kann sich hier auf der Seite des Museums für Kommunikation oder dem Ausstellungsblog »Tagwerke« einen ersten Eindruck verschaffen.
Telefonnummern sinnvoll gliedern
Veröffentlicht: 13. August 2008 Einsortiert unter: Typografie | Tags: DIN 5008, Schriftsatz, Telefonnummer, Zahlengliederung 4 Kommentare »Eine einheitliche oder gar für alle Texte verbindliche Norm für die Gliederung von Fax- und Telefonnummern gibt es nicht. Dennoch ist dies definitiv kein Bereich, in dem man mit Variabilität glänzen kann. Die Entscheidung für eine sinnvolle und einheitliche Gliederung dient der besseren Lesbarkeit.
Im professionellen Schriftsatz haben sich auch hier typografische Regeln herausgebildet. Für die Arbeit am PC in Büro und Verwaltung geben die »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« des Deutschen Instituts für Normung (DIN 5008, aktuell ist die Ausgabe von 2005) Empfehlungen.
Für Inlandsnummern begegnen uns in der Praxis vor allem folgende sinnvolle Varianten:

1. Gliederung mit Leerzeichen. Diese Gliederung folgt der Empfehlung der Internationalen Fernmeldeunion. Sie sieht ein Leerzeichen nach der Vorwahl vor, die Durchwahlnummer wird nicht gekennzeichnet. (Im Schriftsatz ist die weitere Teilung in Zweiergruppen mit Festabständen möglich.)
2. Gliederung mit Leerzeichen und Bindestrich. Diese Gliederung entspricht der aktuellen DIN 5008 (von 2005). Nach der Vorwahl folgt ein Leerzeichen, der Durchwahlanschluss wird durch Bindestrich (Divis) abgetrennt. Gibt eine Sondernummer die Höhe des Tarifs an, wird sie ebenfalls durch Leerzeichen abgetrennt.
3. Gliederung mit Klammern und Abständen. Diese Variante entspricht der alten DIN 5008 (von 2001). Die Vorwahl steht in Klammern. Durchwahlanschlüsse erhalten einen Bindestrich (Divis). Die einzelnen Teile der Nummer (Durchwahl, Rufnummer, Vorwahl) teilt man, für jeden Teil neu von rechts beginnend, in Zweiergruppen. Für die Abstände werden in der Textverarbeitung Leerzeichen, im Schriftsatz (kleinere) Festabstände verwendet.
4. Gliederung mit Schrägstrich und Abständen. Die Gliederung mit Schrägstrich nach der Vorwahl entspricht keiner Empfehlung oder Norm, sie ist aber verbreitet und in den meisten Schriften auch gut lesbar.
Besonders in der Unternehmenskommunikation finden sich weitere Abwandlungen dieser Muster, im schlimmsten Fall mehrere Varianten derselben Nummer auf einer Seite. Sobald die Entscheidung für eine Variante in einem Unternehmen getroffen ist, sollte sie am besten nicht nur für Gedrucktes in Werbung und PR gelten, sondern auch für die Texte in Büro und Verwaltung.
Tipp: Ich selbst bevorzuge und empfehle für den Gebrauch im Inland die Variante 3. Sie ist nach wie vor sehr verbreitet und zeichnet sich durch eine bessere Lesbarkeit aus als die von der aktuellen DIN empfohlene Variante 2. Und wie gliedern Sie Ihre Telefonnummern?
Ein Waschzettel fürs Blog
Veröffentlicht: 1. August 2008 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Blog Gebrauchsanleitung Schreibe einen Kommentar »Es ist noch gar nicht soo lange her, zwei Jahre vielleicht, dass ich bei der Suche im Internet diese merkwürdigen Webseiten wahrnahm, die sich dauernd änderten, scheinbar ohne System Texte aneinanderreihten, auf denen gebloggt, gepingt, getaggt, verlinkt und kommentiert, wo mit Permalinks und RSS-Feeds hantiert wurde.
Weil ich daran kürzlich in einem meiner Schreibkurse wieder erinnert wurde, habe ich dem Federwerk unter »Über dieses Blog« nun einen längeren Waschzettel als Orientierungshilfe beigegeben. Fehlt da noch etwas Wichtiges?


