Von Tagebüchern und Weblogs

Tagebuchschreiber schreiben Briefe an sich selbst, Autoren privater Weblogs Briefe an alle, sagt Psychologin und Buchautorin Elisabeth Mardorf im Interview mit Gert Scrobel. (via ZDF.de, mit Link zum Video)

Aber auch Tagebuchschreiber oder deren Nachkommen möchten häufig, dass die Texte als Dokumente der Alltags- und Mentalitätsgeschichte »für alle« bewahrt werden. Das Tagebucharchiv in Emmendingen macht das seit 10 Jahren möglich. Im alten Rathaus der Stadt werden Tagebücher und Lebensberichte von jedermann (es sollen tatsächlich mehr Texte von Männern sein) gesammelt und archiviert – 6000 Dokumente aus 200 Jahren sind es inzwischen.

»Absolut privat!? – Vom Tagebuch zum Weblog« ist der Titel einer Ausstellung, die bis zum 14. September noch in Frankfurt am Main bleibt. Von dort geht sie nach Nürnberg und von März bis September 2009 wird sie im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen sein. (via, mit Link zum Video)

Wer (wie ich) auf den Umzug der Ausstellung nach Berlin wartet, kann sich hier auf der Seite des Museums für Kommunikation oder dem Ausstellungsblog »Tagwerke« einen ersten Eindruck verschaffen.

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