Gelobt sei WordPress

Es ist immer wieder erstaunlich, was ich alles erledige, während ich unangenehme Aufgaben (bevorzugt: Steuererklärungen) erfolgreich vor mir herschiebe.

Seit Langem steht die Überarbeitung meiner Webseite an, deren Tabellenlayout ich 2005 selbst gehäkelt habe. Aber ebenso lange fehlte die Zeit dazu. Auch zwischen den Jahren wird es nichts – also war dieses Wochenende der richtige Zeitpunkt.

So sieht das Ergebnis aus:

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Die Installation von WordPress funktionierte so einfach wie versprochen. Etwas Zeit brauchte nur die Suche und Einrichtung der richtigen Plugins fürs Taggen und die Datensicherung.

Am aufwendigsten war die Auswahl und Anpassung eines Themes. Nun ist es hell und klar und ohne alle Mätzchen. Ein paar Kleinigkeiten werde ich im Laufe der Zeit sicher noch verändern, wenn’s mal wieder was zu verschieben gibt.

Grundgesetzlich deutsch?

Nicht nur, dass der seit Jahrtausenden immer wieder prognostizierte Sprachverfall und sichere Untergang bisher ausgefallen ist, obwohl nichts bleibt, wie es ist. Nicht nur, dass die jeweilige Jugend – ohne Sitten, Ideen und Ehrgeiz – stets Anlass gibt zu schlimmsten Befürchtungen. (Sogar die Zahl der Jugendlichen, die rauchen und trinken, ist in diesem Jahr gesunken.)

Nein: Das ganze christliche Abendland hangelt sich von Untergangstermin zu Untergangstermin, wie Markus Gansel in seiner Chronik der (verpassten) Weltuntergänge zeigt.

Nun stehen uns schon wieder schwierige Zeiten und ein Jahr schlechter Nachrichten bevor. Hinzu kommt: Nicht einmal die deutsche Sprache scheint sicher; schließlich steht sie ja nicht im Grundgesetz.

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Wie werden wir in Zukunft lesen?

Das Thema der Frankfurter Buchmesse war am 28. November 2008 Gegenstand einer Podiumsdiskussion im Berliner Kulturkaufhaus Dussmann: »Überleben in digitalen Zeiten: Welche Zukunft hat das Buch?«

Das Gespräch wurde live übertragen in der Reihe Medienquartett des Deutschlandfunks.

Denis Scheck (Literaturkritiker, DLF) bleibt ganz gelassen. Das digitale Buch sei gut für alle, die professionell mit Büchern umgehen, der Markt bei Lesern dagegen überschaubar. Ansonsten liebe er Literatur, nicht unbedingt das Buch von heute. Und die habe eine größere Zukunft als Fernsehen und Internet zusammen.

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