Die Deutsche Bahn erklärt
Veröffentlicht: 31. August 2009 Einsortiert unter: Verständlichkeit, Zeugs | Tags: Kanzleideutsch, Kundenorientierung, Papierdeutsch, Verständlichkeit Schreibe einen Kommentar »[…] Die Verspätung resultiert aus der verspäteten Ankunft des Zuges bei der Ankunft.
Wegen der »verspäteten Ankunft des Zuges bei der Ankunft« verpasste ich den Anschlusszug. Eine Stunde Wartezeit und Kauf einer zusätzlichen Fahrkarte: Um mit nur 90 Minuten Verspätung ans Ziel zu kommen, musste ich nun einen IC statt der verpassten Regionalbahn nehmen.
Dafür gabs von der freundlichen Schalterangestellten ein übersichtlich gefaltetes »Fahrgastrechte-Formular« von doppelter DIN-A4-Länge. Die Rückseite ist eng mit Anweisungen bedruckt, die mich in nur 3 Schritten zu einem vollständig ausgefüllten Formular zur Geltendmachung meiner Fahrgastrechte auf Entschädigung führen sollen.
Den krönenden Abschluss bildet diese sprachliche wie inhaltliche Meisterleistung:
Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten für Kundenbetreuungszwecke bei der verspätungsverursachenden Bahn verarbeitet und genutzt werden.
Ein geradezu mustergültiges Antragsvermeidungsformular. Bei mir jedenfalls hat es funktioniert.
»Jetzt sitzt er da ohne Butter«
Veröffentlicht: 28. August 2009 Einsortiert unter: Fundsachen, Schreiben und Publizieren | Tags: Dienstleisterverlag, Druckkostenzuschussverlag, Zuschussverlag Schreibe einen Kommentar »In bester Eulenspiegel-Manier hat ein Autorentrio eine ganze Reihe sogenannter Druckkostenzuschussverlage vorgeführt. Nachzulesen auf SpOn: »Die schönsten Seiten des Schwachsinns«.
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Ich mach’ was mit Büchern — Wer noch?
Veröffentlicht: 17. August 2009 Einsortiert unter: Freiberuflichkeit | Tags: Bücher, Buchbranche, Lektor, Lektorin, Publizieren Schreibe einen Kommentar »Mit dieser Aktion will Leander Wattig die »Sichtbarkeit der Buchbranche im Internet und eine stärkere Vernetzung von deren Mitgliedern« fördern.
Ich mache was mit Büchern: Seit ich mich mit 6 durch die Abenteuer des Burattino (»Das goldene Schlüsselchen«) durchbuchstabiert habe, gehöre ich zu den Bücherwürmern und Büchersammlern. Zahllose Bücher später habe ich das Lesen zum Beruf gemacht: Als freie Lektorin lektoriere, redigiere und korrigiere ich im Auftrage von Verlagen, Agenturen und Privatpersonen Texte, die als Bücher erscheinen sollen. Eine Liste mit Beispielen aus den letzten Jahren findet sich hier.
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