Die Deutsche Bahn erklärt

[…] Die Verspätung resultiert aus der verspäteten Ankunft des Zuges bei der Ankunft.

Wegen der »verspäteten Ankunft des Zuges bei der Ankunft« verpasste ich den Anschlusszug. Eine Stunde Wartezeit und Kauf einer zusätzlichen Fahrkarte: Um mit nur 90 Minuten Verspätung ans Ziel zu kommen, musste ich nun einen IC statt der verpassten Regionalbahn nehmen.

Dafür gabs von der freundlichen Schalterangestellten ein übersichtlich gefaltetes »Fahrgastrechte-Formular« von doppelter DIN-A4-Länge. Die Rückseite ist eng mit Anweisungen bedruckt, die mich in nur 3 Schritten zu einem vollständig ausgefüllten Formular zur Geltendmachung meiner Fahrgastrechte auf Entschädigung führen sollen.

Den krönenden Abschluss bildet diese sprachliche wie inhaltliche Meisterleistung:

Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten für Kundenbetreuungszwecke bei der verspätungsverursachenden Bahn verarbeitet und genutzt werden.

Ein geradezu mustergültiges Antragsvermeidungsformular. Bei mir jedenfalls hat es funktioniert.


»Jetzt sitzt er da ohne Butter«

In bester Eulenspiegel-Manier hat ein Autorentrio eine ganze Reihe sogenannter Druckkostenzuschussverlage vorgeführt. Nachzulesen auf SpOn: »Die schönsten Seiten des Schwachsinns«.

Ähnlicher Beitrag:

Eine Literaturagentur finden


Schriftart und gefühlte Lesbarkeit

Zwei »Regeln«, deren Gültigkeit nie schlüssig nachgewiesen wurde, dominieren die Schriftwahl in Print und Web:

Gedruckt sind Serifenschriften besser (schneller) lesbar, weil die Serifen das Auge leiten. Für Bildschirm/Web sind Serifenlose geeigneter, weil die feinen Serifen in Lesegrößen nicht brauchbar wiedergegeben werden.

Für das Lesen im Internet widerspricht Martin Liebig in seinem Gastbeitrag »Die gefühlte Lesbarkeit« im Design Tagebuch:

Den Rest des Beitrags lesen »


Ich mach’ was mit Büchern — Wer noch?

Mit dieser Aktion will Leander Wattig die »Sichtbarkeit der Buchbranche im Internet und eine stärkere Vernetzung von deren Mitgliedern« fördern.

Ich mache was mit Büchern: Seit ich mich mit 6 durch die Abenteuer des Burattino (»Das goldene Schlüsselchen«) durchbuchstabiert habe, gehöre ich zu den Bücherwürmern und Büchersammlern. Zahllose Bücher später habe ich das Lesen zum Beruf gemacht: Als freie Lektorin lektoriere, redigiere und korrigiere ich im Auftrage von Verlagen, Agenturen und Privatpersonen Texte, die als Bücher erscheinen sollen. Eine Liste mit Beispielen aus den letzten Jahren findet sich hier.

Wer noch?

Agenten
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Typografen
Verlagsmitarbeiter

Im MediatrendsWiki können Branchenmitglieder ihre Websites und/oder Blogs eintragen.


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