Firmennamen und Gesellschaftsform

Es ist eine Frage der Qualitätssicherung für Unternehmenstexte: Wie ist der Name des Unternehmens zu verwenden und welche grammatische Form soll einheitlich genutzt werden? #

Es gibt ein paar sprachliche und formale Fragen in der Unternehmens­kommunikation, die zuverlässig zu Diskussionen zwischen Rechts- und Sprachkundigen führen. Bei der Gewinn-und-Verlust-Rechnung setzen Erstere mitunter die Gewinn- und Verlustrechnung durch. Beim Unternehmensnamen betonen JuristInnen die Rechtsform (AG, GmbH, KG, OHG) als Zusatz häufig besonders – abweichend vom allgemeinen Sprachgebrauch. [Weiterlesen …]

Die Buchstaben des Gesetzes

Beim Korrekturlesen juristischer Texte sind die Quellenbelege für Gesetzesnormen zu vereinheitlichen: Interpunktion, Abkürzungen, Leerzeichen. In diesem Artikel geht es um ein winziges Detail: Wie ist zu schreiben, wenn Buchstaben Teil des Quellenbelegs sind, und was bedeuten die unterschiedlichen Varianten? #
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Faltmarken und Lochmarken auf Briefblättern nach DIN 5008

Nach den »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« vom April 2011 sollten in den Heftrand (linker Seitenrand) von Briefblättern zwei Faltmarken* und eine Lochmarke eingefügt werden. Die Faltmarken helfen dabei, das Briefblatt für Fensterbriefumschläge im Format DIN lang zu falten, wenn von Hand gefaltet und kuvertiert wird. [Weiterlesen …]

Alphabetisches Sortieren von Namenslisten

Die alphabetische Sortierung von Personennamen ist für unterschiedliche Praxisfälle (Archive, Bibliothekskataloge, Bibliografien, Telefonverzeichnisse) geregelt. Wörterbücher und Lexika verfahren nach verlagseigenen Richtlinien, an denen man sich orientieren kann.

Für weniger umfangreiche Listen (z. B. Literaturverzeichnisse in wissenschaftlichen Arbeiten) reichen oft die allgemeinen Empfehlungen. [Weiterlesen …]

Privater Briefbogen nach DIN 5008 für Geschäftsbriefe

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Privatbrief (Beispiel)

Der Aufbau und die Gestaltung von Briefvorlagen sowie deren Nutzung sind in der DIN 5008 »Schreib- und Gestaltungs­regeln für die Textverarbeitung« geregelt. Die Norm wendet sich zwar an professionelle Nutzer in Büro und Verwaltung, enthielt aber stets auch ein Beispiel für offizielle Briefe privater Anwender, das z. B. für Bewerbungen, Reklamationen oder Behördenbriefe verwendet werden kann.

Noch in der Ausgabe von 2005 war das Anwendungsbeispiel (E.7) für das Briefblatt ohne Aufdruck eine stark vereinfachte Zeilenzählvorlage (Tutorial als PDF), die sich an der Schreibmaschine orientierte. Die aktuelle Ausgabe der DIN 5008 von 2011 empfiehlt, den privaten Brief in Anlehnung an den Geschäftsbrief zu gestalten – und die Möglichkeiten der Textverarbeitung zu nutzen. [Weiterlesen …]

Telefonnummern sinnvoll gliedern

Eine für alle Texte verbindliche Norm für die Gestaltung von Telefonnummern gibt es nicht. Für Büro und Verwaltung werden meist die »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung – DIN 5008« genutzt, die Empfehlungen für Telefonnummern sind in der Neuausgabe von 2011 nicht verändert worden. Im Schriftsatz werden daneben zum Teil andere Normen verwendet.

Innerhalb einer Einrichtung bzw. Publikation sollte im Interesse der besseren Lesbarkeit eine der üblichen Formen zur Vereinheitlichung gewählt und durchgehalten werden. Im Folgenden sind die Varianten zusammengestellt, die derzeit am häufigsten genutzt werden. [Weiterlesen …]

Der Mittestrich – DIN 5008 zwischen Schreibmaschine und PC

Der Normenausschuss, der die DIN 5008 »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« verantwortet, hat für die aktuelle Ausgabe vom April 2011 den tollkühnen Entschluss gefasst, »die Abwärtskompatibilität zur Schreibmaschine bereits zu dieser Neuausgabe aufzugeben« (Vorwort, S. 5). 1996 und auch 2001 und 2005 hatte man noch daran festgehalten. [Weiterlesen …]