Der Mittestrich – DIN 5008 zwischen Schreibmaschine und PC
Veröffentlicht: 10. August 2011 Einsortiert unter: Computer & Software, Typografie | Tags: DIN 5008, Divis, Halbgeviertstrich, Mittestrich 2 Kommentare »Der Normenausschuss, der die DIN 5008 »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« verantwortet, hat für die aktuelle Ausgabe vom April 2011 den tollkühnen Entschluss gefasst, »die Abwärtskompatibilität zur Schreibmaschine bereits zu dieser Neuausgabe aufzugeben« (Vorwort, S. 5). 1996 und auch 2001 und 2005 hatte man noch daran festgehalten. Den Rest des Beitrags lesen »
Beitragsaufruf: TypoJournal 3
Veröffentlicht: 6. Mai 2011 Einsortiert unter: Sprachwandel, Typografie | Tags: Sprachwandel Schreibe einen Kommentar »
Die Seite Typografie.info und das Typografie.info Wiki (ehemals Typo-Wiki) sind seit Langem etablierte Anlaufstellen im Web für die Themen Typografie, Schrift und Grafikdesign.
Seit 2009 gibt Ralf Herrmann – der Initiator von Typografie.info – für Sammler und Liebhaber des Gedruckten zudem ein Magazin heraus: das TypoJournal. Derzeit ist die 3. Ausgabe in Vorbereitung.
Zum Thema »Wandel/Umbruch« werden dazu ausdrücklich auch Beiträge zum Wandel in Sprache und Schreibung gesucht. Den Rest des Beitrags lesen »
Nachschlagen bei Duden online
Veröffentlicht: 3. Mai 2011 Einsortiert unter: Rechtschreibung, Sprache | Tags: Duden, Online-Wörterbuch 1 Kommentar »
Am 2. Mai 2011 wurde die Duden-Suche durch ein umfangreiches Angebot mit Wörterbuchinhalten aus dem Dudenverlag abgelöst: Duden online.
Die neue Plattform ist laut Pressemeldung des Verlages »ein eigenständiges Angebot im Internet und spiegelt nicht eins zu eins ein gedrucktes Duden-Wörterbuch«.
Der Apostroph – Form und Funktion
Veröffentlicht: 3. April 2011 Einsortiert unter: Rechtschreibung, Typografie | Tags: Apostroph, Hochkomma 3 Kommentare »
Der Apostroph ist ein kleines Zeichen, das im Deutschen nur in wenigen Fällen notwendig ist. Hinzu kommt: Ein orthografisch oder typografisch falsch gesetzter Apostroph stört den Lesefluss (und das Textbild) meist empfindlicher als ein weggelassener.
So klappts (oder: klappt’s) nach den aktuellen Regeln von Orthografie, Typografie und Grammatik mit dem Apostroph: Den Rest des Beitrags lesen »
Die »richtige« Rechtschreibung
Veröffentlicht: 11. Februar 2011 Einsortiert unter: Fundsachen, Rechtschreibung | Tags: Kaiser Wilhelm II., Reform Schreibe einen Kommentar »Zehn Jahre lang soll Kaiser Wilhelm II. an den Rand von Briefen, die ihn in der damals »neuen« Rechtschreibung erreichten, mit roter Tinte geschrieben haben:
Bitte in der richtigen Orthographie wieder einreichen.
Wilhelm II., Deutscher Kaiser 1888–1918
Und zwar, nachdem diese Rechtschreibung 1901 auf der II. Orthographischen Konferenz als Kompromiss beschlossen und von allen deutschen Länderregierungen gebilligt worden war. Nach 1911 sind solche Vermerke nicht mehr belegt.
Heute gilt diese alte neue Rechtschreibung manchem als »klassisch«.
Abkürzungen im Plural: AGB und KMU
Veröffentlicht: 2. Februar 2011 Einsortiert unter: Alltag, Rechtschreibung | Tags: Abkürzung, AGB, KMU Schreibe einen Kommentar »Abkürzungen und Kurzwörter erhalten meist keine Deklinationsendungen, weil Kasus (Fall) und Numerus (Zahl) schon durch Artikel oder Satzzusammenhang deutlich werden. Auch das -s im Plural (Mehrzahl) ist deshalb häufig entbehrlich: Für Lkw (seltener: Lkws) gilt Überholverbot. Nur bei femininen Abkürzungen sollte man das -s schreiben, weil sonst eine Verwechslung mit dem Singular (Einzahl) möglich ist: die AGs, die GmbHs, die THs.
Anders liegt der Fall bei AGB und KMU. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Normseite: Darfs ein wenig mehr sein?
Veröffentlicht: 7. Dezember 2010 Einsortiert unter: Alltag, Typografie | Tags: Honorar, Normseite, Standardseite, Zeichenzahl 2 Kommentare »Die Normseite stammt aus dem Schreibmaschinenzeitalter und diente der Berechnung von Textumfängen. Mit der Möglichkeit, Zeichen (inklusive Leerzeichen) digital zu zählen, ist sie eigentlich überflüssig geworden. Viele Verlage, Übersetzer und Lektoren verwenden die Normseite aber (leider) immer noch. Und so wurde ich erst kürzlich gefragt: »Wie berechnen Sie denn die Normseite? Das scheint ja jeder anders zu machen.« Den Rest des Beitrags lesen »
Gewinne und Verluste
Veröffentlicht: 8. August 2010 Einsortiert unter: Rechtschreibung | Tags: Bindestrich, Geschäftsbericht, Schreibgebrauch, Usus scribendi, Werbelektorat 3 Kommentare »Wie schreiben Sie: »Gewinn-und-Verlust-Rechnung« oder »Gewinn- und Verlustrechnung«? Das ist ein zuverlässiger Stolperstein in Geschäftsberichten und nicht nur eine Frage der aktuellen Rechtschreibregelung. Den Rest des Beitrags lesen »
Bewerbung: Auf die Namen kommt es an
Veröffentlicht: 26. Januar 2010 Einsortiert unter: Rechtschreibung | Tags: Bewerbung, Eigennamen, Rechtschreibung 5 Kommentare »Fehler passieren. Bevorzugt in Angeboten oder Bewerbungen, bei denen es um einiges geht. Andererseits wird gerade von der Rechtschreibung oft auf den Bildungsstand und/oder die Motivation von Bewerbern (kurz)geschlossen. Jochen Mai (Karrierebibel.de) und Johannes Lenz (Akademiker-Jobbörse Aalma mater) haben für ihre Bewerbungsstudie 260 Personalverantwortliche befragt, wie sie es mit Rechtschreib-, Tipp- und anderen Fehlern in Bewerbungen halten. Den Rest des Beitrags lesen »
Wann schreibt man Zahlen in Ziffern?
Veröffentlicht: 24. November 2009 Einsortiert unter: Typografie | Tags: Buchdruckerregel, Typografie, Zahlen, Ziffern Schreibe einen Kommentar »Zahlen können in Ziffern oder in Buchstaben geschrieben werden (vgl. hier im Federwerk). Die gelegentlich noch angeführte »alte Buchdruckerregel« gilt nicht mehr. Stattdessen kann der Schreiber von Fall zu Fall entscheiden.
Kriterien dafür sind
- die Textsorte (in der Belletristik wird eher ausgeschrieben, in Sachbuch oder Unternehmenskommunikation eher in Ziffern);
- die Aussageabsicht (soll die Zahl hervorgehoben werden, schreibt man besser in Ziffern);
- Lesbarkeit/Verständlichkeit (nur zwei- bis dreisilbige Zahlwörter sind auch ausgeschrieben gut zu erfassen).
Faustregeln
Sprachwandel Ost
Veröffentlicht: 10. November 2009 Einsortiert unter: Rostock, Sprachwandel | Tags: Sprache der DDR, Sprachwandel 4 Kommentare »Die Maueröffnung vor zwei Jahrzehnten und die nachfolgenden Transformationsprozesse sorgten im Osten Deutschlands auch für einen beschleunigten Sprachwandel – ein reiches Beobachtungsfeld für Spracharbeiter und Sprachinteressierte.
Die meisten Besonderheiten des Sprachgebrauches der DDR betrafen den Wortschatz oder Redewendungen:
Die erste Kanzlerin
Veröffentlicht: 4. November 2009 Einsortiert unter: Sprache, Wortschätze | Tags: Kanzlerin, PC Schreibe einen Kommentar »In allem, was Angela Merkel tut, ist sie die erste Bundeskanzlerin. Gestern hat sie als erste Bundeskanzlerin vor beiden Kammern des US-amerikanischen Parlaments gesprochen. Was aber, wenn man ausdrücken will, dass auch nur einem ihrer Vorgänger im Kanzleramt eine ähnliche Ehre zuteil wurde?
Die Presse hat einige Mühe, die ganze Einzigartigkeit zu fassen. Den Rest des Beitrags lesen »


