Skandal in Zahlen

Ein Skandal sind die Dioxinwerte in Fleisch und Eiern in jedem Fall. Dennoch hätten die Faktenprüfer bei SPON hier besser nachrechnen sollen:

Nach Angaben des Umweltministeriums in Kiel vom Samstag lagen sieben von acht Testwerten über dem Limit. Mindestens eine Probe überschritt dabei den zulässigen Grenzwert fast um das 73-fache (sic!). Den Rest des Beitrags lesen »


Richtig platzieren und nummerieren

Seit der Reform der Rechtschreibung haben wir häufiger als bisher die Wahl zwischen zwei Schreibungsvarianten. Besonders bei Fremdwörtern gelten oft fremde und integrierte Schreibung gleichberechtigt nebeneinander, auch wenn Duden und Wahrig Empfehlungen aussprechen. Denen können wir uns anschließen oder je nach Textsorte und Zielgruppe entscheiden, welche Schreibung uns angemessen erscheint: Club oder Klub; Facette oder Fassette, Graphik oder Grafik.

Wer normgemäß schreiben will, hat aber nicht immer die Wahl. Den Rest des Beitrags lesen »


Nachteile der DE-Mail überwiegen

Die Idee schien bestechend: DE-Mail könnte als sichere Möglichkeit zum E-Mail-Versand mit Zugang für alle Bürger die Briefpost (in den meisten Fällen) ersetzen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat sich nun den Gesetzentwurf der Bundesregierung für die DE-Mail aus Sicht der Verbraucherrechte angesehen. Er kommt zu dem Schluss, dass die möglichen Risiken die Vorteile für den Bürger deutlich überwiegen. (via Netzpolitik.org) Den Rest des Beitrags lesen »


Geschäftsentwicklung (in) 2009

Als ich 2002 den ersten Geschäftsbericht auf den Schreibtisch bekam, habe ich die Präposition »in« vor Jahreszahlen ohne Zögern getilgt: Aus »in 2001« wurde einfach »2001«, gelegentlich auch »im Jahr 2001«.

Inzwischen ist die Form so verbreitet, dass ich jedes Jahr wieder überlege, ob sie nicht längst die überwiegende und damit standardsprachlich geworden ist. Ich selbst benutze sie nicht. Aber für die Arbeit an Kundentexten sind persönliche Vorlieben (»find ich einfach besser«) natürlich kein Argument. Den Rest des Beitrags lesen »


Kundenkunde (1)

Ein Kunde, der keiner wurde:

Guten Tag,

[…] suche ich das preisgünstigste Lektorat/Korrektorat für […]. Dass die Qualität stimmt, setze ich einfach einmal voraus. Deshalb bitte ich um ein entsprechendes Angebot.

Mit freundlichen Grüßen

Motto: Ich weiß zwar nicht genau, was ich suche, aber kosten soll es möglichst nichts.


E-Mails mit vielen Adressaten

Ein Bildungsinstitut fragt bei allen Dozenten der letzten Jahre an, ob sie sich am nächsten Programm mit einem Angebot beteiligen möchten. Ein Dienstleister bietet seinen Kunden für einen begrenzten Zeitraum Sonderkonditionen an. Ein anderer verschickt seinen Newsletter per E-Mail.

Drei Beispiele aus den vergangenen Monaten. Zwei der Mails musste ich aus dem Spam-Ordner fischen; auch die dritte sorgte für Verärgerung. Warum? Den Rest des Beitrags lesen »


Anschläge, Buchstaben, Zeichen oder was?

»Polyfon zwitschernd aßen Mäxchens Vögel Rüben, Joghurt und Quark.«

Dieses Pangramm (gefunden im Typoforum) enthält nicht nur alle Buchstaben des deutschen Alphabets, es hat wahlweise auch

  • 71 Anschläge,
  • 55 Buchstaben,
  • 57 Zeichen ohne Leerzeichen,
  • 65 Zeichen mit Leerzeichen.

Je nach Anwendungsbereich. Den Rest des Beitrags lesen »


KuK: Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat heute das Portal der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) der Bundesregierung freigeschaltet.

Neben einer Vorstellung der Initiative mit Links zu den Regionalbüros in den Bundesländern findet sich ein Überblick über die Branche mit ihren 11 Teilmärkten (u.a. Buchmarkt und Werbemarkt). Den Rest des Beitrags lesen »


Wörterzahl und Textumfang

Ein Kunde möchte ein Lektorat beauftragen. Die Lektorin fragt also: »Welchen Umfang hat denn der Text?« Mit einiger Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort: »Das sind ungefähr XY Seiten, die haben aber nicht so viel Text.« – Manchmal fällt die Angabe etwas genauer aus: »Die Broschüre soll XX Texte mit je ca. 200 Wörtern haben.« Wie umfangreich wäre dieser Text in etwa? Den Rest des Beitrags lesen »


Neuausgabe der DIN 5008 in Arbeit

Die DIN 5008 »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« erscheint voraussichtlich noch 2010 in einer Neuausgabe. Der Entwurf, den der Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) ausgearbeitet hat, liegt der Fachöffentlichkeit bis zum 14. April 2010 online zur Stellungnahme vor (Details bei www.nia.din.de).

Als wichtigste Neuerung Den Rest des Beitrags lesen »


Inspiration oder Plagiat?

Verlagsjurist Rainer Dresen erörtert im Sonntagsgespräch auf buchmarkt.de die rechtlichen Aspekte der »Fälle« Hegemann und Lindner, die über die Einzelfälle hinaus im Lektorat (nicht nur fiktiver Literatur) immer wieder eine Rolle spielen.

»Rainer Dresen über das Thema der Woche: Plagiate und die fehlende Achtung vorm geistigen Eigentum anderer«


Kunden gibts …

»Ich würde gern ein Auto (ein Haus, ein Boot …) kaufen. Was kostet das bei Ihnen?«
»Das kommt darauf an …«

Wer würde auf eine solche Frage eine andere Antwort erwarten? Designer scheinen da andere Erfahrungen zu haben. Und auch im Lektorat gehören Dialoge wie dieser zum Standardrepertoire.

Mehr solcher herrlich absurden Wortwechsel zwischen Designern und den ganz »speziellen« Kunden gibt es hier:


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