Ein Waschzettel fürs Blog
Veröffentlicht: 1. August 2008 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Blog Gebrauchsanleitung Schreibe einen Kommentar »Es ist noch gar nicht soo lange her, zwei Jahre vielleicht, dass ich bei der Suche im Internet diese merkwürdigen Webseiten wahrnahm, die sich dauernd änderten, scheinbar ohne System Texte aneinanderreihten, auf denen gebloggt, gepingt, getaggt, verlinkt und kommentiert, wo mit Permalinks und RSS-Feeds hantiert wurde.
Weil ich daran kürzlich in einem meiner Schreibkurse wieder erinnert wurde, habe ich dem Federwerk unter »Über dieses Blog« nun einen längeren Waschzettel als Orientierungshilfe beigegeben. Fehlt da noch etwas Wichtiges?
Qumana: Blog-Editor für WordPress
Veröffentlicht: 27. Juli 2008 Einsortiert unter: Computer & Software, Produktivität 3 Kommentare »Auf der Suche nach einem Blog-Editor (Blogging Client) für Mac, mit dem ich Beiträge außerhalb des Admin-Bereiches von WP schreiben kann, bin ich nach Hinweisen auf apfelquak und einfach persönlich auf Qumana gestoßen. Er wurde von Lycos für Windows und Mac entwickelt und ist als Betaversion derzeit kostenlos (Angabe einer Mailadresse erforderlich) hier herunterzuladen. Neben WordPress werden zahlreiche andere Plattformen unterstützt.
Von der Oberfläche aus können mehrere Blogs verwaltet und beschickt werden. Die Anmeldung bei wordpress.com funktionierte auf Anhieb, ebenso das Veröffentlichen per Knopfdruck. Man kann die Kategorien für die Veröffentlichung wählen und Technorati-Tags einfügen. Die Anordnung im Fenster ist etwas übersichtlicher als in WordPress selbst. Dafür würde ich die Voransicht des Artikels vermissen, die im Admin-Bereich von WordPress möglich ist. Als störend empfinde ich, dass offenbar jeder Beitrag mit der Qumana-Werbung schließt.
Das kostenlose BlogDesk wird hier vorgestellt. Es unterstützt ebenfalls viele Blog-Plattformen, arbeitet aber nur unter Windows.
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Ergänzung am 1. August 2008: Auf Smashing Magazine ist eine gute Übersicht (engl.) über Blog-Editoren für Mac, Win und Linux erschienen.
Tags: Software, Qumana, Blog-Editor, WordPress, Linktipp
Powered by Qumana
Die Apfel-Taste wird museal
Veröffentlicht: 25. Juli 2008 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Apfeltaste, Mac 1 Kommentar »Die markante Mac-Befehlstaste mit dem Apfel stirbt aus. Eigentlich ist ihr Ende – trotz heller Aufregung unter den Mac-Fans – schon seit August 2007 besiegelt.
An meinem Mini leistete derweil noch die Krümelschublade vom Vorgängermodell gute Dienste. Aber heute hat die neue superflache Alu-Tastatur ihren Platz eingenommen. Noch fremdelt sie ein bisschen und riecht unfreundlich. Und ich fremdele auch. Denn sie hat nur noch zwei ordinäre Command-Tasten mit dem unbenamsten Schleifensymbol (Blumenkohl, Propeller, Teppichklopfer, Kleeblatt) anstelle der Apfel-Tasten beiderseits der Leertaste.
Zwar ist schon beim ersten iMac der farbige Apfel verschwunden (aber der neue war ja schöner). An das Fehlen der Einschalttaste auf der Tastatur habe ich mich gewöhnt (obwohl das keine Verbesserung war). Das pulsierende Schlummerlicht war eine nette Spielerei, jedoch entbehrlich. Aber die Apfeltaste? Und was wird mit den prägnanten Kürzeln Apfel-A, Apfel-Q, Apfel-C, Apfel-X, Apfel-V …?
Glaubt man Wikipedia, so wären genau die der Grund für den seit 1984 angebahnten Ersatz durch das Symbol:
Die Verwendung des Firmenlogos zur Kennzeichnung von Tastaturkürzeln auf dem Bildschirm gefiel Apple-Mitbegründer Steve Jobs wegen der allzu häufigen Verwendung nicht; er fürchtete eine Entwertung des Logos durch inflationären Gebrauch. Es heißt, dass daraufhin die bei Apple tätige Designerin Susan Kare das [Symbol] in einem internationalen Symbollexikon fand.
Trotzdem schade. Und da es um das Firmenlogo geht, wird nicht einmal ein pfiffiger Zubehör-Hersteller in die Bresche springen. Aber wenn sie schon in Cupertino nicht einsichtig werden, könnten wir wenigstens die Bezeichnung der Taste »retten«. Die Alternativen sind sowieso zu sperrig.
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Verwandter Artikel: Benennung der Computertasten
Wortwolken mit Wordle
Veröffentlicht: 22. Juni 2008 Einsortiert unter: Computer & Software, Fundsachen, Typografie | Tags: Computer, Linktipp, Wordle 5 Kommentare »Ein neues Spielzeug geht reihum auf den Blogspielwiesen. Ich habe es hier, hier, dort, da und noch anderswo gesehen, bevor ich das Wordle mit dem Text meiner Webseite hier selbst ausprobiert habe:

Wie man es von Tag-Clouds kennt, entspricht die Schriftgröße der Häufigkeit eines Wortes im Text. Schriftart und Schreibrichtung sowie Farbschema lassen sich beeinflussen.
Je nach Laune ist Wordle ein schönes Werkzeug, die Struktur von Texten zu veranschlaulichen, oder ein feines Spielzeug für die gepflegte Prokrastination. Das Ganze noch als PDF speichern – und schon habe ich nicht nichts getan, während nach diesem sonnigen Sonntag die Gewitterwolken aufziehen.
Wiki-Wissen gehirngerecht aufbereitet
Veröffentlicht: 14. April 2008 Einsortiert unter: Computer & Software, Produktivität | Tags: Freemind, Linktipp, Mindmap, Rostock Schreibe einen Kommentar »Das Tool WikiMindMap setzt das Wissen der Wikipedia (oder anderer Wikis) in Mindmaps um und ermöglicht so einen schnellen Zugriff auf die Struktur eines Themengebietes. Das Ergebnis ist dann zum Beispiel » Rostock als Mindmap. (via JAKOTA daily)
WikiMindMap beruht auf der freien Software Freemind (vgl. hier in Federwerk), mit der man selbst Mindmaps anlegen kann.
Großbuchstabe für das Eszett
Veröffentlicht: 6. April 2008 Einsortiert unter: Computer & Software, Typografie | Tags: ß, Eszett, Typografie, Versal-ß 3 Kommentare »Ein Großbuchstabe für das ß wird in den internationalen Zeichensatz aufgenommen. Wie hier nachzulesen ist, trat am 4. April eine neue Version des Unicode-Standards in Kraft, die diese Neuerung enthält. Der entsprechende DIN-Arbeitsausschuss hatte die Aufnahme im vergangenen Jahr beantragt.
Bisher gab es für den nur in der deutschen Schreibung vorhandenen Buchstaben in den meisten Schriften lediglich einen Kleinbuchstaben (Minuskel), weil das ß nach orthografischen Regeln nicht am Wortanfang stehen kann. Typografen haben das Fehlen eines Großbuchstabens dennoch immer wieder bemängelt, weil so beim Satz in Versalien oder Kapitälchen durch SS (früher durch SZ) ersetzt werden musste:
Adolf-Glaßbrenner-Straße : ADOLF-GLASSBRENNER-STRASSE.
Ob sich der neue Buchstabe durchsetzen wird, scheint mir dennoch ungewiss. Mit Änderungen an geläufigen Wortbildern tut man sich ja bekanntlich hierzulande schwer. Hinzu kommt, dass das Versal-ß vorläufig nicht in allen Schriften vorhanden sein wird. Eine Liste von Schriften, die bereits über das Zeichen verfügen, sowie weitere Informationen findet man hier im Typo-Wiki.
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Nachtrag am 25. Mai: Das ß als Großbuchstabe ist nun von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) als internationale Norm veröffentlicht worden. [vgl. Heise, via]
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Verwandter Artikel: Wie scharf ist das Eszett?
Mit Word in den April
Veröffentlicht: 2. April 2008 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Inhaltsverzeichnis, Verzeichnis, Word Schreibe einen Kommentar »Ich dachte gestern schon, ich hätte den Narrentag gut überstanden. Aber dann kam ich auf die Idee, Word (2004:Mac) ein Inhaltsverzeichnis erstellen zu lassen …
Ich arbeite an der Redaktion eines Sachbuches; also sind der Text, die Überschriften und ihre Hierarchie zu prüfen und mit Änderungsvorschlägen zu versehen. Ich hatte wie gewohnt vor 10 Tagen die Dokumentvorlage des Verlages zugewiesen, die Überarbeiten-Funktion aktiviert und losgelegt. Um zwischendurch zur Überprüfung automatisch Inhaltsverzeichnisse erstellen zu können, hatte ich für die Formatvorlagen Ebenen definiert.
Nun wollte ich also ein aktualisiertes Verzeichnis sehen, nachdem ein Gutteil des Textes bearbeitet war. In der Statuszeile konnte ich verfolgen, wie Word rödelte, ein zweites Mal begann und – April, April! – sich schließlich an immer derselben Stelle aufhängte. Keine Fehlermeldung, nicht mal eine unsinnige. Ich sage lieber nicht, wie viele Stunden die Fehlersuche gekostet hat und was ich alles ausprobiert habe …
Für das Archiv zur Vermeidung unverstandener Fehler gebe ich zu Protokoll: Ein gelöschter Seitenumbruch, der sich im Änderungsprotokoll befand, war der Übeltäter! Nachdem ich diese Änderung angenommen hatte, ging alles wieder wie gewohnt. Und ich kann heute ruhig schlafen, ohne Albträume von defekten Word-Dateien und manuell zu erstellenden Inhaltsverzeichnissen.
Google-Saga auf Deutsch
Veröffentlicht: 30. März 2008 Einsortiert unter: Computer & Software, Fundsachen | Tags: Google, Information, Medien Schreibe einen Kommentar »Wie sieht die Zukunft der Information aus? Ein 8-minütiger Film aus dem Jahr 2005 malt sie als Schatten an die Wand: von der Erfindung des Internets 1989, über die Gründung von Amazon.com, Google, das fiktive Googlezon bis zu Google EPIC im Jahr 2015.
Hier geht es zu Goolge EPIC 2015 auf Deutsch.
(via mehralstext.de)
Zeit sparende Zeitfresser — seit 10 Jahren online
Veröffentlicht: 25. Januar 2008 Einsortiert unter: Alltag, Computer & Software | Tags: Alltag, Computer, Internet, Zeitfresser Schreibe einen Kommentar »Beim Aufräumen fiel mir eine der AOL-CDs in die Hände, die man einst wöchentlich im Briefkasten fand. (Wann war eigentlich Schluss damit?)
Im Januar vor 10 Jahren war ich dank so einer Werbe-CD mit meinem nicht mehr ganz neuen Mac (einem Performa) und einem rasanten 34-k-Analogmodem zum ersten Mal online. Gesucht wurde noch ohne Google – dessen Testversion ging erst im September 1998 online –, und Wikipedia startete drei Jahre später.
Das quietschende Geräusch, mit dem sich das Modem für jede Verbindung einwählte, habe ich noch gut im Ohr. Es mahnte: Mach hin, Online-Zeit kostet Geld, und die Telefonleitung ist so lange auch besetzt. DSL fiel wegen moderner Glasfaser-Telefonleitungen in unserem Stadtteil aus, aber 2004 gab es Breitbandanschlüsse über Kabel.
Meine freiberufliche Arbeit als Lektorin wäre ohne das Internet so nicht denkbar, den Berufsverband der Lektorinnen und Lektoren (VFLL) hätte ich vielleicht Jahre später auf einer Buchmesse entdeckt, manche Kollegen und Kunden nie kennengelernt. Gar nicht zu reden von den vielen kleinen Fragen, vor die mich die Textarbeit stellt: Wie sieht ein Hennin aus und wie trug man ihn? Welche Straßenbahnlinie kann der Krimiheld in Szczecin genommen haben? Wann beginnt in Argentinien der Winter?
Da das Internet auf wundersame Weise insgesamt dennoch mehr Zeit zu kosten als zu sparen scheint, habe ich mich zum Ausgleich vor Monaten von dem Medium des vorigen Jahrhunderts getrennt und das Fernsehgerät entsorgt. Risiken und Nebenwirkungen sind mir bisher nicht bekannt.
Benennung der Computertasten
Veröffentlicht: 26. August 2007 Einsortiert unter: Computer & Software | Tags: Computer, Wortschatz Schreibe einen Kommentar »Aus dem Märchen wissen wir, dass es die Heldin in auswegloser Situation retten kann, wenn sie den Widersacher bei seinem richtigen Namen nennt.
Auch in weniger prekärer Situation sind drei Versuche immer drin:
– Alt + Shift + Q
– Wahltaste + Umschalter + Q
– Weiche + Groß + Q ?
Bei einer Version wird es dem Gesprächspartner am Telefon schon gelingen, am Mac das gewünschte Anführungszeichen in seinen Text einzufügen. Alternativ gibt es im Typo-Wiki eine » Zusammenstellung der korrekten Benennungen der Computertasten an Mac und PC.
Was aber den Charme des Wiki-Artikels ausmacht, das sind die kreativen Schöpfungen der Sprach- und Tastaturbenutzer für die Sondertasten. Bleibt zu hoffen, dass Liebhaber die »Apfel-« oder »Blumenkohltaste« auch dann erhalten, wenn es das reale Gegenstück (leider) nicht mehr gibt.
Freie Mindmapping-Software
Veröffentlicht: 16. August 2007 Einsortiert unter: Computer & Software, Produktivität | Tags: Freemind, Linktipp, Mindmapping Schreibe einen Kommentar »Auf die Frage nach seinen sonstigen Arbeitswerkzeugen (neben dem Blog) antwortete Martin Röll in einem Interview:
Mein zentrales Werkzeug für Notizen, die sich auf Projekte oder konkrete Entwicklungen beziehen, ist Freemind, das freie Mindmapping-Programm. Es ist in Java geschrieben, läuft also sowohl unter Windows wie auch auf dem Mac.
Das Programm findet man hier zum Download.
Gelesen auf imgriff.com in einem Interview, das Florian Steglich im März 2007 mit Martin Röll geführt hat.


