Groß- und Kleinschreibung in Tabellen

Die Aufgabe: Ein Manuskript (in diesem Fall ein Geschäftsbericht) enthält zahlreiche Tabellen, in denen vorwiegend Zahlen, in vielen Fällen jedoch auch Text steht. Meist sind verkürzte Formulierungen in Einzelwörtern, Aufzählungen oder Wortgruppen gewählt. Da der Inhalt der Zellen nicht immer mit einem Substantiv beginnt, ist vorab zu klären: Wann schreibt man in Tabellen groß, wann klein? [Weiterlesen …]

Firmennamen und Gesellschaftsform

Es ist eine Frage der Qualitätssicherung für Unternehmenstexte: Wie ist der Name des Unternehmens zu verwenden und welche grammatische Form soll einheitlich genutzt werden? #

Es gibt ein paar sprachliche und formale Fragen in der Unternehmens­kommunikation, die zuverlässig zu Diskussionen zwischen Rechts- und Sprachkundigen führen. Bei der Gewinn-und-Verlust-Rechnung setzen Erstere mitunter die Gewinn- und Verlustrechnung durch. Beim Unternehmensnamen betonen JuristInnen die Rechtsform (AG, GmbH, KG, OHG) als Zusatz häufig besonders – abweichend vom allgemeinen Sprachgebrauch. [Weiterlesen …]

Geschützte Leerzeichen: Bitte nicht trennen

Ein sinnvoller Zeilenumbruch trägt zur Lesbarkeit eines Textes bei. Der Beitrag zeigt, wie Sie den Zeilenwechsel bereits in der Textverarbeitung optimieren und den Aufwand für spätere Korrekturen verringern können. #

Die Textverarbeitung am PC bricht Zeilen selbstständig um. Das Signal für einen möglichen Umbruch (Zeilenwechsel) ist das Leerzeichen – zusätzlich kann die automatische Trennung (»Silbentrennung«) eingeschaltet werden. In den Zeilenwechsel sollten Schreibende innerhalb eines Absatzes möglichst nicht eingreifen. Nur Absätze (Absatzmarke, Entertaste) werden manuell eingefügt.

Manchmal soll Zusammengehörendes jedoch trotz Leerzeichen nicht getrennt werden – weil Lesbarkeit oder Ästhetik des Textes darunter leiden würden. An diesen Stellen kann der Zeilenumbruch stets durch geschützte Leerzeichen unterbunden werden. [Weiterlesen …]

Die Buchstaben des Gesetzes

Beim Korrekturlesen juristischer Texte sind die Quellenbelege für Gesetzesnormen zu vereinheitlichen: Interpunktion, Abkürzungen, Leerzeichen. In diesem Artikel geht es um ein winziges Detail: Wie ist zu schreiben, wenn Buchstaben Teil des Quellenbelegs sind, und was bedeuten die unterschiedlichen Varianten? #
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Duden-Bibliothek 6 und die Lebensdauer von Wörterbüchern

Die Wörterbuchsoftware Duden-Bibliothek liegt in einer neuen Version vor. Die jüngeren Auflagen der Wörterbücher können wie gewohnt übernommen werden. Aber wie steht es um die Lebensdauer älterer Titel und Auflagen? #

Seit fast 15 Jahren nutze ich die digitalen Wörterbücher der Duden-Bibliothek bzw. ihrer Vorgänger PC- und Office-Bibliothek. [Weiterlesen …]

KMU – Einzahl oder Mehrzahl?

Die Abkürzung KMU wird seit den 1990er Jahren verwendet für »kleine und mittlere Unternehmen«. Sie stand also ursprünglich für eine Pluralform (vgl. 2011 im Federwerk: Abkürzungen im Plural: AGB und KMU) und erhielt daher kein Plural-s. Und wie sieht es 2014 aus? [Weiterlesen …]

Bindestrich oder Gedankenstrich?

Gerade bei den kleinen, unscheinbaren Zeichen (z. B. Apostroph, Anführungszeichen) gehen Rechtschreibung, Typografie und Technik mitunter eine schwierige Allianz ein. Ein typischer Fall fürs Lektorat ist auch die normgemäße Verwendung der Strichformen.

  1. Formen und Normen
  2. Der Bindestrich
  3. Der Gedankenstrich

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