Die Normseite: Darfs ein wenig mehr sein?

Die Normseite stammt aus dem Schreibmaschinenzeitalter und diente der Berechnung von Textumfängen. Mit der Möglichkeit, Zeichen (inklusive Leerzeichen) digital zu zählen, ist sie eigentlich überflüssig geworden. Viele Verlage, Übersetzer und Lektoren verwenden die Normseite aber weiterhin. Und so wurde ich erst kürzlich gefragt: »Wie berechnen Sie denn die Normseite? Das scheint ja jeder anders zu machen.« [Weiterlesen …]

Kundenkunde (1)

Ein Kunde, der keiner wurde:

Guten Tag,

[…] suche ich das preisgünstigste Lektorat/Korrektorat für […]. Dass die Qualität stimmt, setze ich einfach einmal voraus. Deshalb bitte ich um ein entsprechendes Angebot.

Mit freundlichen Grüßen

Motto: Ich weiß zwar nicht genau, was ich suche, aber kosten soll es möglichst nichts.

Wörterzahl und Textumfang

Ein Kunde möchte ein Lektorat beauftragen. Die Lektorin fragt also: »Welchen Umfang hat denn der Text?« Mit einiger Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort: »Das sind ungefähr XY Seiten, die haben aber nicht so viel Text.« – Manchmal fällt die Angabe etwas genauer aus: »Die Broschüre soll XX Texte mit je ca. 200 Wörtern haben.« Wie umfangreich wäre dieser Text in etwa? [Weiterlesen …]

Kennen Sie Eike?

Eike designt, textet, lektoriert und korrigiert. Er ist der Neffe, von Beruf Student oder der hilfreiche Nachbar – und vor allem eins: gnadenlos billig. Trotzdem mag niemand Eike. Die Gründe gibts bei Eike und die heilige Pekunia (via Textguerilla, leider nicht mehr online).

Preisfrage

N.C. Winters spießt heute einen besonders beliebten Aspekt der Freiheit des Freiberuflers auf, zu Deutsch etwa:

»Ich hätte gern ein Tattoo. Ich kann zwar nichts dafür bezahlen, aber es würde sich sicher großartig in Ihrem Portfolio machen.«
»Jedes Beispiel in unserem Portfolio stammt von einem zahlenden Kunden. Warum sollten Sie etwas umsonst bekommen, nur weil Sie klamm sind?«
»Und warum glauben die Leute dann, dass sie bei einem Grafiker damit durchkommen?«

Hier gehts zum Cartoon: Freelance Freedom #43.