Wortwolken mit Wordle

Ein neues Spielzeug geht reihum auf den Blogspielwiesen. Ich habe es hier, hier und noch anderswo gesehen, bevor ich das Wordle mit dem Text meiner Webseite hier selbst ausprobiert habe:

2008-06Wortwolke_federwerk

Wie man es von Tag-Clouds kennt, entspricht die Schriftgröße der Häufigkeit eines Wortes im Text. Schriftart und Schreibrichtung sowie Farbschema lassen sich beeinflussen.

Je nach Laune ist Wordle ein schönes Werkzeug, die Struktur von Texten zu veranschlaulichen, oder ein feines Spielzeug für die gepflegte Prokrastination. Das Ganze noch als PDF speichern – und schon habe ich nicht nichts getan, während nach diesem sonnigen Sonntag die Gewitterwolken aufziehen.

Plagiate machen dumm

Der Medienwissenschaftler Stefan Weber hat bereits 2006/07 eine 5-teilige Artikelserie zu seinem Buch »Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden« veröffentlicht, die inzwischen (2017) nicht mehr online ist:

  • »Textueller Missbrauch«. URL: http://www.heise.de/tp/artikel/24/24006/1.html [05.04.2008]
  • »Die abschreibende Zunft«. URL: http://www.heise.de/tp/artikel/24/24110/1.html [05.04.2008]
  • »Wissenschaft als Web-Sampling«. URL: http://www.heise.de/tp/artikel/24/24221/1.html [05.04.2008]
  • »Contentklau in Blogs und anderswo«. URL: http://www.heise.de/tp/artikel/24/24756/1.html [05.04.2008]
  • »Reuse, Remix, Mashup – also: Plagiieren erlaubt!«. URL: http://www.heise.de/tp/artikel/24/24771/1.html [05.04.2008]

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Noch ein Online-Lexikon zur Typographie

Mal wieder vergessen, wie man Kontonummern in Gruppen gliedert? Oder wie lang ein Gedankenstrich sein sollte?

Andrea Kamphuis weist auf dem VFLL-Blog »blog.frei!«* auf eine weitere nützliche Quelle zur Typographie hin: das von Wolfgang Beinert (Typoakademie Berlin) herausgegebene »Lexikon der westeuropäischen Typographie«. Danke!

*Das Blog ist inzwischen nicht mehr online.
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Orthotypographisch alles klar?

Feintypographie, Mikrotypographie oder Detailtypographie nennen Text­arbeiterInnen die Regeln, nach denen zum Beispiel Zeichen­abstände und Abkürzungen gesetzt, die Zeichen für Gedanken-, Strecken-, Binde- und Trennstrich unterschieden oder Umbrüche am Zeilenende gestaltet werden.

Eberhard Dilba stellt die aktuellen Regeln in seinem Typographie-Lexikon unter der Überschrift Orthotypographie dar. [Weiterlesen …]

Typografie-Wiki

Natürlich sind Bücher über Typografie viel schöner. Aber als schneller Ratgeber ist das Typo-Wiki, das die Jenaer Agentur für visuelle Kommunikation Seite7 (Roßbach & Herrmann GbR) seit 2001 betreibt, eine praktische Ergänzung. Es gibt auch weiterführende Typo-Links und ein Forum zu Typografie, Schrift, Fonts und Gestaltung.

Freie Mindmapping-Software

Auf die Frage nach seinen sonstigen Arbeitswerkzeugen (neben dem Blog) antwortete Martin Röll in einem Interview:

Mein zentrales Werkzeug für Notizen, die sich auf Projekte oder konkrete Entwicklungen beziehen, ist Freemind, das freie Mindmapping-Programm. Es ist in Java geschrieben, läuft also sowohl unter Windows wie auch auf dem Mac.

Das Programm findet man hier zum Download.