DAS mit dem DASS

In den VDI-Nachrichten beklagt ein Personalberater, dass selbst Manager in der Schreibung oft nicht zwischen das und dass zu unterscheiden verstehen.

Stimmt. Ein Indiz für das Zurückfallen der Sprachkultur auf das Niveau von Tarzan und Jane ist es aber nicht. Die Regel ist seit Jahrzehnten eine der häufigsten Quellen für Rechtschreibfehler. Das galt schon vor der Reform, als dass noch daß geschrieben wurde. Ein Grund mag darin liegen, dass die falsche Schreibung an dieser Stelle nie zu Missverständnissen führt. [Weiterlesen …]

Wer den Schaden hat …

Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung. Aber manche Fehler sind einfach schöner als andere, wie diese Zwiebelfischchen-Fotostrecke zeigt.

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Der Charme des Webfehlers

Eigennamen und Rechtschreibung (Teil 4)

Für Eigennamen gelten in allen Bereichen der Rechtschreibung (vgl. Teil 1, 2, 3) die Regeln nur, sofern im Einzelfall nichts anderes festgelegt ist. [Weiterlesen …]

Eigennamen und Rechtschreibung (Teil 3)

Gelten Rechtschreibregeln auch für Eigennamen? Im Prinzip ja, wenn nicht im Einzelfall etwas anderes festgeschrieben ist (vgl. Teil 1). Häufig ist das inzwischen auch in der Getrennt- und Zusammenschreibung und besonders beim Bindestrichgebrauch der Fall. [Weiterlesen …]

PS: Die Launen des Schreibgebrauchs

Abkürzungen waren lange kein Gegenstand der Rechtschreibregelung. Die meisten sind über lange Zeiträume im Schreibgebrauch (Usus) entstanden. Erst viel später wurden sie in Wörterbüchern und Regeln erfasst. Mit Punkt, ohne Punkt, mit Zwischenraum oder ohne … Das Ergebnis ist eine bunte Vielfalt, der am besten mit einem verlässlichen und aktuellen Wörterbuch (oder Lektor) beizukommen ist.

Mitunter aber kann sich der Schreibgebrauch für keine Variante entscheiden. Das scheint beim Postskriptum im Brief so zu sein. PS kommt geschrieben und gesprochen fast ausschließlich als Abkürzung vor, obwohl die meisten (?) noch wissen, wofür sie steht: lat. post scriptum, die »Nachschrift«. [Weiterlesen …]

Eigennamen und Rechtschreibung (Teil 2)

Rechtscheibregeln gelten heute für Eigennamen nur bedingt (vgl. Teil 1). Darum bewahren sie alte Schreibungen (Theodor, Thalbach, Clausthal, Bayern) mit th, c und y, die 1901 in deutschen Wörtern abgeschafft wurden. Sie konservieren auch noch ältere Schreibungen (Lohff, Rhein, Wieck, Woldegk, Loids). [Weiterlesen …]

Eigennamen und Rechtschreibung (Teil 1)

Ich habe die Artikelserie im April 2016 aktualisiert und zusammengefasst. Sie finden den aktuellen Beitrag unter diesem Link:

http://federwerk.de/2016/04/19/eigennamen-und-rechtschreibung/

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