DAS mit dem DASS

In den VDI-Nachrichten beklagt ein Personalberater, dass selbst Manager in der Schreibung oft nicht zwischen das und dass zu unterscheiden verstehen.

Stimmt. Ein Indiz für das Zurückfallen der Sprachkultur auf das Niveau von Tarzan und Jane ist es aber nicht. Die Regel ist seit Jahrzehnten eine der häufigsten Quellen für Rechtschreibfehler. Das galt schon vor der Reform, als dass noch daß geschrieben wurde. Ein Grund mag darin liegen, dass die falsche Schreibung an dieser Stelle nie zu Missverständnissen führt. [Weiterlesen …]

Der süsze Brey

Wenn es um die Geschichte der S-Schreibung und die Entstehung der typografischen Formen für das Eszett geht, gerät leicht einiges durcheinander. Versehentlich habe ich zu dem kurzen Beitrag hier eine lange Diskussion in den Kommentaren angezettelt.

Aber Vorsicht: Das ist nur etwas für Kümmelkornzähler und Haarspalter. Für ebensolche und zum eigenen Verständnis werde ich das Ganze bei Gelegenheit auch noch zusammenfassen. Jetzt aber mache ich mich erst mal wieder an die Brotarbeit.

Wie scharf ist das Eszett?

Die s-Schreibung war im vergangenen Jahrzehnt wieder einmal Grund für scharfe Auseinandersetzungen. Erst war sie der am meisten abgelehnte Teil der Orthografiereform, schließlich aber der am schnellsten umgesetzte. Nun bieten die Typografen mit dem Versal-Eszett (vgl. hier auf Federwerk) willkommenen Anlass, alte Missverständnisse noch einmal aufzuwärmen und durch neue zu ergänzen. Dabei könnte es so einfach sein: [Weiterlesen …]