Abkürzungen im Plural: AGB und KMU

Abkürzungen und Kurzwörter erhalten meist keine Deklinationsendungen, weil Kasus (Fall) und Numerus (Zahl) schon durch Artikel oder Satzzusammenhang deutlich werden. Auch das -s im Plural (Mehrzahl) ist deshalb häufig entbehrlich: Für Lkw (seltener: Lkws) gilt Überholverbot. Nur bei femininen Abkürzungen sollte man das -s schreiben, weil sonst eine Verwechslung mit dem Singular (Einzahl) möglich ist: die AGs, die GmbHs, die THs.

Anders liegt der Fall bei AGB und KMU. Weiterlesen →

Skandal in Zahlen

Ein Skandal sind die Dioxinwerte in Fleisch und Eiern in jedem Fall. Dennoch hätten die Faktenprüfer bei SPON hier besser nachrechnen sollen:

Nach Angaben des Umweltministeriums in Kiel vom Samstag lagen sieben von acht Testwerten über dem Limit. Mindestens eine Probe überschritt dabei den zulässigen Grenzwert fast um das 73-fache [sic!]. Weiterlesen →

Die Normseite: Darfs ein wenig mehr sein?

Die Normseite stammt aus dem Schreibmaschinenzeitalter und diente der Berechnung von Textumfängen. Mit der Möglichkeit, Zeichen (inklusive Leerzeichen) digital zu zählen, ist sie eigentlich überflüssig geworden. Viele Verlage, Übersetzer und Lektoren verwenden die Normseite aber weiterhin. Und so wurde ich erst kürzlich gefragt: »Wie berechnen Sie denn die Normseite? Das scheint ja jeder anders zu machen.« Weiterlesen →

Wörterzahl und Textumfang

Ein Kunde möchte ein Lektorat beauftragen. Die Lektorin fragt also: »Welchen Umfang hat denn der Text?« Mit einiger Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort: »Das sind ungefähr XY Seiten, die haben aber nicht so viel Text.« – Manchmal fällt die Angabe etwas genauer aus: »Die Broschüre soll XX Texte mit je ca. 200 Wörtern haben.« Wie umfangreich wäre dieser Text in etwa?Weiterlesen →