Duden Rechtschreibung in 27. Auflage erschienen – Was ist neu?

Duden 1. Die deutsche Rechtschreibung: Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der amtlichen Regeln. 27. Auflage, Berlin 2017.

Seit dem 9. August 2017 liegt »der Duden« (Band 1 der Duden-Reihe) in der 27. Auflage vor und ersetzt die 26. Auflage von 2013. Er nimmt die Änderungen der amtlichen Regelung der Rechtschreibung vom Juni 2017 auf und setzt sie im aktualisierten Wörterverzeichnis um. Wer beruflich schreibt, wird sich die Änderungen im Detail ansehen. Weiterlesen →

Nachschlagen bei Duden online

pressefoto_duden-de_240Am 2. Mai 2011 wurde die Duden-Suche durch ein umfangreiches Angebot mit Wörterbuchinhalten aus dem Dudenverlag abgelöst: Duden online.

Die neue Plattform ist laut Pressemeldung des Verlages »ein eigenständiges Angebot im Internet und spiegelt nicht eins zu eins ein gedrucktes Duden-Wörterbuch«.

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Wortschatz der DDR in der Gegenwartssprache

In »Sprachwandel Ost« habe ich behauptet, dass die sprachliche Transformation nach dem Ende der DDR inzwischen abgeschlossen ist. 20 Jahre nach Maueröffnung hat der historische Wortschatz nur noch selten Bedeutung, etwa für das Verständnis von Lebensläufen, von Literatur und Filmen aus dieser Zeit.

Deshalb hat mich interessiert, welche Stichwörter der aktuelle Duden (25. Auflage, 2009) dazu enthält. Neben einigen Wörtern mit DDR-Bezug, die nach 1989 gebildet wurden (DDR-Zeit, Birthler-Behörde, Ex-DDR, Gauck-Behörde, Ostalgie), sind im aktuellen Duden ca. 100 Stichwörter mit »DDR« markiert. Die Liste zeigt auch, warum die Mehrzahl tatsächlich nur noch fürs Wortmuseum taugt. Nicht mal eine Handvoll (siehe unten) hat Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden. Weiterlesen →

Reformierte Rechtschreibung nun überall amtlich

Die eine oder andere Frist ist verstrichen, seit 1996 die erste Version der »neuen Rechtschreibung« ihren Weg in die Wörterbücher gefunden hat.

Als ich 1996/97 die ersten Seminare zur »neuen Rechtschreibung« anbot, hieß es oft: »Die wird doch erst 2005 amtlich; bis dahin fließt noch viel Wasser in die Ostsee.« 1998 (Einführung für Schulen und Behörden) und 1999 (Übernahme durch die Nachrichtenagenturen) wollten ganz plötzlich ganz viele sofort ihre MitarbeiterInnen schulen. Das Interesse hielt an – trotz kleinerer Änderungen und Sommertheater 2004 – bis etwa 2006 (Revision und bis jetzt gültige Fassung). Seitdem meint mancher: »Wer weiß, wie oft da noch geändert wird.«Weiterlesen →