Anschläge, Buchstaben, Zeichen oder was?

Pangramm_Polyfon

Dieses Pangramm (gefunden im Forum von typografie.info) enthält nicht nur alle Buchstaben des deutschen Alphabets, es hat wahlweise auch

  • 71 Anschläge,
  • 55 Buchstaben,
  • 57 Zeichen ohne Leerzeichen,
  • 65 Zeichen mit Leerzeichen.

Je nach Anwendungsbereich. [Weiterlesen …]

KuK: Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat heute das Portal der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) der Bundesregierung freigeschaltet.

Neben einer Vorstellung der Initiative mit Links zu den Regionalbüros in den Bundesländern findet sich ein Überblick über die Branche mit ihren 11 Teilmärkten (u. a. Buchmarkt und Werbemarkt). [Weiterlesen …]

Wörterzahl und Textumfang

Ein Kunde möchte ein Lektorat beauftragen. Die Lektorin fragt also: »Welchen Umfang hat denn der Text?« Mit einiger Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort: »Das sind ungefähr XY Seiten, die haben aber nicht so viel Text.« – Manchmal fällt die Angabe etwas genauer aus: »Die Broschüre soll XX Texte mit je ca. 200 Wörtern haben.« Wie umfangreich wäre dieser Text in etwa? [Weiterlesen …]

Historische Karte des Bücherlandes

Bei netbib fand ich den Hinweis auf diese Karte des Bücherlandes, die Anton Woelfle 1938 gestaltet hat.

Für Bewohner und Besucher der Region lohnt ein Blick auf die historische Geografie: Das Zentrum des Bücherlandes beherrschen noch ganz unangefochten die Vereinigten Buchhandelsstaaten und deren Hauptstadt Officina (mit dem Villenviertel der Verleger). Die Bestsellerie-Plantagen und die Siedlung der Schleuderer und Ramscher befinden sich ganz in der Nähe. Das Land Poesia dagegen liegt auf einer Halbinsel – südlich des Literaturwendekreises. [Weiterlesen …]

Manchmal wird ein Buch draus

Annette Anton, Programmchefin beim Campus Verlag, erklärte bei einer Buchpremiere, dass sie froh und »geradezu überrascht« sei, ab und zu ein fertiges Buch in Händen zu halten. Auf Nachfrage erfuhr Kathrin Passig dies:

Es ist ja so, dass die Mehrheit der Buchideen, die einem angeboten wird, nie den Weg zum fertigen Buch findet. Der Normalfall ist eher, dass der Autor nicht schreibt, verspätet schreibt, das Falsche schreibt, ewig aus seiner Schreibblockade nicht herausfindet, ganz am Ende etwas schreibt und das dann viel zu spät abgibt. […]

[…] Unter den Autoren, die man schon unter Vertrag hat, gibt es doch auch erstaunlich viele pünktliche. Ich würde mal sagen, zwanzig Prozent geben pünktlich ab, zehn Prozent geben gar nie irgendetwas ab, und der Rest bewegt sich irgendwo dazwischen.

Den ganzen Text »Prokrastination im Autorenberuf« gibt es auf prokrastination.com.

Eine Literaturagentur finden

Schreibende, die ein erstes Buch veröffentlichen möchten, suchen häufig eine freie Lektorin und hegen gleichzeitig die Hoffnung, sie könnte das Manuskript nach dem Lektorat an einen Verlag vermitteln. Lektorat und Literaturagentur sind aber in der Regel unabhängig voneinander, und das ist aus gutem Grund so. Wenn beides aus einer Hand angeboten wird, sollten Sie sogar besonders genau hinsehen. [Weiterlesen …]

Der Charme des Webfehlers

Wenn Kritiker in einem Buch Fehler bemerken, ist im Zweifel immer das Lektorat schuld. Andererseits: Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob eine Korrektur dem Text nicht eine charmante Lücke nimmt, durch die etwas Eigenes weht.

In einem Romanmanuskript zum Beispiel schmachtet der Midlifecrisis-gebeutelte Held eine Studentin an, deren Kleid ihn völlig aus der Fassung bringt, weil der »Rückenausschnitt bis zur Bandscheibe« reicht. Ein »windschlüpfriges Auto« hätte sie vielleicht beeindrucken können, [Weiterlesen …]