Wie funktioniert die »Informationsgesellschaft«?

So funktioniert die Informationsgesellschaft. Meint das Satiremagazin TITANIC in einer Infografik. Was da nicht steht: In der Wikipedia besteht die Chance, dass ein Fehler oder Irrtum früher oder später korrigiert wird.

Ein Manuskript, tatsächlich

Eben habe ich gelernt, dass es das tatsächlich noch gibt: im Wortsinn mit der Hand geschriebene Manuskripte.

Ein Autor fragte telefonisch nach einem Angebot für eine Textredaktion. Wie üblich bat ich ihn, mir ein paar repräsentative Seiten per Mail zu schicken, damit ich ihm ein verbindliches Angebot machen könne.
»Haben Sie eine Faxnummer?«
»Nein, aber eine Datei lässt sich doch besser verschicken. Ich kann die Anmerkungen zur Redaktion ja dennoch von Hand machen, wenn Ihnen das lieber ist, und als PDF-Scan zurückschicken.«
»Die Datei ist bei der Setzerin, ich habe hier nur einen Stapel Papier …«
»???«
Nachdem ich noch eine Weile begriffsstutzig war, hat er mir dann auseinandergesetzt: »Ich bin noch ganz von der alten Schule. Ich schreibe hier mit meinem Montblanc auf Papier. Und um alles andere kümmert sich meine Setzerin.«

Ich war einfach davon ausgegangen, alle Berufsschreiber hätten den hier beschriebenen Medienwandel – mit allen Vor- und Nachteilen – längst vollzogen und könnten wie ich gerade noch einen Notizzettel per Hand bekritzeln.