Grundgesetzlich deutsch?

Nicht nur, dass der seit Jahrtausenden immer wieder prognostizierte Sprachverfall und sichere Untergang bisher ausgefallen ist, obwohl nichts bleibt, wie es ist. Nicht nur, dass die jeweilige Jugend – ohne Sitten, Ideen und Ehrgeiz – stets Anlass gibt zu schlimmsten Befürchtungen. (Sogar die Zahl der Jugendlichen, die rauchen und trinken, ist in diesem Jahr gesunken.)

Nein: Das ganze christliche Abendland hangelt sich von Untergangstermin zu Untergangstermin, wie Markus Gansel in seiner Chronik der (verpassten) Weltuntergänge zeigt. (gefunden bei: Thomas Müller)

Nun stehen uns schon wieder schwierige Zeiten und ein Jahr schlechter Nachrichten bevor. Hinzu kommt: Nicht einmal die deutsche Sprache scheint sicher; schließlich steht sie ja nicht im Grundgesetz. [Weiterlesen …]

Der Sprachverfall fällt aus

Der Verfall der deutschen Sprache wird mindestens seit der Romantik befürchtet, als man sie dem Greisenalter nahe sah. Nicht zuletzt deshalb haben die Brüder Grimm Zeugnisse älterer Sprachstufen gesammelt. Und wie steht es heute um das Deutsche? Ständig kommen neue Wörter mit Migrationshintergrund hinzu, in SMS grassiert der Aküfi, ins Internet schreibt auch jeder, wie er will …

Prof. Rudi Keller, Germanist an der Uni Düsseldorf, sagt dazu im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: [Weiterlesen …]