Der Dreipunkt ist ein Interpunktionszeichen, das aus drei Punkten besteht, die auf der Schriftlinie stehen. Er kann eine Auslassung (Ellipse) oder einen Abbruch in einem Wort, Satz oder Text sowie in einer Zahlenreihe kennzeichnen.
Eine für alle Texte verbindliche Norm für die Gliederung von Telefonnummern gibt es nicht. Für Büro und Verwaltung werden meist die Empfehlungen der DIN 5008 genutzt. Daneben sind zum Teil andere Normen und Gestaltungsvarianten in Gebrauch.
Im März 2020 ist die überarbeitete DIN 5008 erschienen; sie ersetzt die Ausgabe vom April 2011. Aus den »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung« (so hieß die Norm von 1996 bis 2011) sind »Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung« geworden. Der Entwurf, erarbeitet vom Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA), hatte der Fachöffentlichkeit bis zum 22. Juli 2019 online zur Stellungnahme vorgelegen.
Das Schriftzeicheninventar der amtlichen deutschen Rechtschreibung wurde im Juni 2017 erweitert: um einen Großbuchstaben für das Eszett. 2024 wurde er von der Neben- zur Hauptvariante. #
Die Rechtschreibregelungen bis 2017 gingen davon aus, dass es das Eszett nur als Kleinbuchstaben (Minuskel) gibt. Bei Satz in Großbuchstaben (Versalien) oder Kapitälchen sahen sie deshalb den Ersatz durch Doppel-S vor, zum Beispiel in der Rostocker MASSMANNSTRASSE.
Hinweis [November 2025]: Im Text geht es um die Erstauflage des Handbuchs, eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage ist in Arbeit.
Johannes Sailler hat über mehr als zwei Jahrzehnte das Korrektorat des Bibliographischen Instituts in Mannheim mit den Verlagen Brockhaus, Duden und Meyers geleitet, bis es 2013 mit dem Umzug der verbliebenen Teile des Bibliographischen Instituts nach Berlin aufgelöst wurde.
Mit dem »Handbuch Korrekturlesen« (1. Auflage 2017) bietet er nun auf 428 Seiten eine Bestandsaufnahme über alle Fragen des Korrekturlesens, wie es heutigen Produktionsabläufen entspricht.
In diesem Beitrag geht es um die Schreibung der Bezeichnung für das Zeichen. Die Regeln für den Gebrauch des Bis-Zeichens finden Sie unter: Das Bis-Zeichen und seine Verwendung #
Manchmal müssen Zeichen nicht nur normgemäß gesetzt oder korrigiert, sondern auch genau bezeichnet werden. Etwa wenn Regeln formuliert und auffindbar gemacht werden sollen. Schwer tun sich Regelwerke bislang mit dem Halbgeviertstrich (Langstrich), der als Wortvertreter für die Präposition »bis« verwendet wird.
Der Zeilenumbruch erfolgt am PC automatisch – und das ist im Fließtext auch gut so. Dabei werden Leerzeichen und Divis (Bindestrich, »Kurzstrich«) als Möglichkeiten für den Umbruch (Zeilenwechsel) interpretiert. Meist wird die Lesbarkeit des Textes dadurch nicht beeinträchtigt, aber die Zeilen sinnvoll genutzt und zusammen mit der Worttrennung ein ausgeglichenes Satzbild erreicht.
Soll der Umbruch trotz Leerzeichen oder Bindestrich unterbleiben, stehen dafür Sonderzeichen zur Verfügung. Das »geschützte Leerzeichen« und der »geschützte Bindestrich« halten beim Zeilenwechsel zusammen, was zusammenbleiben soll.