[Aktualisierung: 22. August 2024]
Ein Tweet rief mir den Borschtsch gestern in Erinnerung als Aufhänger für ein Thema, mit dem ich bei der Redaktion von Lehrbüchern immer wieder zu tun habe.
[Aktualisierung: 22. August 2024]
Ein Tweet rief mir den Borschtsch gestern in Erinnerung als Aufhänger für ein Thema, mit dem ich bei der Redaktion von Lehrbüchern immer wieder zu tun habe.
Hinweis: Dieser ehemals neue Duden ist inzwischen alt. Beiträge zu neueren Duden-Auflagen finden Sie auf der Themenseite: Der Duden.
Duden 1. Die deutsche Rechtschreibung: Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der aktuellen amtlichen Regeln (Buch, App & Software). 26. Aufl., Berlin, Mannheim, Zürich 2013 (21,99 Euro).
Offenbar ist der Duden nur noch im Dreierpack (als »Medienpaket«) zu haben – ich fand keine einzelnen Angebote für den Print-Duden oder die digitale Duden-Bibliothek. Weiterlesen →
[Aktualisierung am 28.04.2019]
Am 2. Mai 2011 wurde die Duden-Suche durch ein umfangreiches Angebot mit Wörterbuchinhalten aus dem Dudenverlag abgelöst: Duden online.
Die neue Plattform ist laut Pressemeldung des Verlages »ein eigenständiges Angebot im Internet und spiegelt nicht eins zu eins ein gedrucktes Duden-Wörterbuch«.
[Aktualisierung: 16. August 2024]
Der Apostroph ist ein kleines Zeichen, das im Deutschen nur in wenigen Fällen notwendig ist. Hinzu kommt: Ein nach den Regeln von Orthografie oder Typografie falsch gesetzter Apostroph stört den Lesefluss und das Textbild meist empfindlicher als ein weggelassener.
Weiterlesen →Zehn Jahre lang soll Kaiser Wilhelm II. an den Rand von Briefen, die ihn in der damals »neuen« Rechtschreibung erreichten, mit roter Tinte geschrieben haben:
Bitte in der richtigen Orthographie wieder einreichen.
Wilhelm II., Deutscher Kaiser 1888–1918
Und zwar, nachdem diese Rechtschreibung 1901 auf der II. Orthographischen Konferenz als Kompromiss beschlossen und von allen deutschen Länderregierungen gebilligt worden war. Nach 1911 sind solche Vermerke nicht mehr belegt.
Heute verteidigen manche diese alte neue Rechtschreibung als »klassisch«.
Abkürzungen und Kurzwörter erhalten meist keine Deklinationsendungen, weil Kasus (Fall) und Numerus (Zahl) schon durch Artikel oder Satzzusammenhang deutlich werden. Auch das -s im Plural (Mehrzahl) ist deshalb häufig entbehrlich: Für Lkw (seltener: Lkws) gilt Überholverbot. Nur bei femininen Abkürzungen sollte man das -s schreiben, weil sonst eine Verwechslung mit dem Singular (Einzahl) möglich ist: die AGs, die GmbHs, die THs.
Anders liegt der Fall bei AGB und KMU. Weiterlesen →
Seit der Reform der Rechtschreibung haben wir häufiger als bisher die Wahl zwischen zwei Schreibungsvarianten. Besonders bei Fremdwörtern gelten oft fremde und integrierte Schreibung gleichberechtigt nebeneinander, auch wenn Duden und Wahrig Empfehlungen aussprechen. Denen können wir uns anschließen oder je nach Textsorte und Zielgruppe entscheiden, welche Schreibung uns angemessen erscheint: Club oder Klub; Facette oder Fassette, Graphik oder Grafik.
Wer normgemäß schreiben will, hat aber nicht immer die Wahl.