Aufzählungen: Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion

AufzaehlungDie Gestaltung von Aufzählungen, die mit Aufzählungszeichen versehen und zeilenweise abgesetzt sind, ist in der amtlichen Rechtschreibung nicht verbindlich geregelt. Die folgenden Überlegungen können helfen, für die eigenen Texte eine praxistaugliche Entscheidung zu treffen, wo die Rechtschreibung Varianten zulässt bzw. wo Regelungen fehlen.

In vielen Textsorten werden Aufzählungen genutzt, um Inhalte kurz und prägnant zusammenzufassen. Sie sind ein typisches Gestaltungsmittel für Sachbücher, Lehrbücher, Ratgeber, Wissenschaftstexte, Lebensläufe und Kompetenzprofile, Präsentationen, Protokolle und Berichte. Markante Aufzählungszeichen und zeilenweise Anordnung erhöhen die Leserfreundlichkeit.

1. Aufzählung als Teil eines Satzes
2. Kolumnenartige Aufzählung
3. Aufzählung ganzer Sätze

1. Aufzählung als Teil eines Satzes

Ausgangspunkt sind die Grundregeln für die Zeichensetzung in Aufzählungen: »Gleichrangige (nebengeordnete) Teilsätze, Wortgruppen oder Wörter grenzt man mit Komma voneinander ab.« (Amtliche Regelung, § 71) Wenn eine nebenordnende Konjunktion (und, oder, sowie …) vor dem letzten Glied der Aufzählung steht, so setzt man kein Komma (ebd., § 72). Beispiel:

Zur Eröffnung finden Sie Sonderangebote für sommerliche Kleider, leichte Jacken und farbenfrohe Accessoires.

Das Beispiel lässt sich auch mit Aufzählungszeichen setzen, wobei Interpunktion und Kleinschreibung erhalten bleiben:

Zur Eröffnung finden Sie Sonderangebote für

  • sommerliche Kleider,
  • leichte Jacken und
  • farbenfrohe Accessoires.

Diese Gestaltung ist stets möglich und in jedem Fall regelkonform. Der Duden 9 »Gutes und richtiges Deutsch« (Stichwort »Punkt«, unter 2.) empfiehlt diese Variante zwar nur, wenn die Glieder umfangreicher sind oder aus Nebensätzen bestehen, bleibt eine Begründung aber schuldig. Das Duden-Beispiel:

Ein Zuschuss zu den Kosten kann gewährt werden:

  • wenn der Lehrgangsteilnehmer einen Verdienstausfall nachweist;
  • wenn der Teilnehmer seine Mahlzeiten nicht zu Hause einnehmen kann;
  • bei Teilnehmern, die noch in der Berufsausbildung stehen.

Wenn einzelne Aufzählungsglieder bereits ein Komma enthalten, kann man die Aufzählungsglieder wie im Beispiel durch Semikolons trennen.

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2. Kolumnenartige Aufzählung

Sollen die Aufzählungsglieder hervorgehoben werden, können Aufzählungen als Listen mit Aufzählungszeichen gestaltet werden. Dazu heißt es in der Amtlichen Regelung (§ 71, E2): »Das Komma (und gegebenenfalls der Schlusspunkt) kann in kolumnenartigen Aufzählungen fehlen.« Als Beispiel wird angeführt:

Unser Sonderangebot:

– Äpfel
– Birnen
– Orangen

Die Regelung legt nicht fest, ob die Aufzählungsglieder groß- oder kleinzuschreiben sind, wenn sie nicht mit einem Substantiv beginnen; ein entsprechendes Beispiel fehlt. Auch der Duden (Band 9, Stichwort »Punkt«, 2.) umgeht diesen Fall und führt eine Aufzählung von Substantiven an.

In Anlehnung an die Regelung für sogenannte freistehende Zeilen (§ 53, § 68), das sind zum Beispiel Überschriften, Grußformeln oder Anreden in Briefen, entscheiden sich einige Verlage und SchreiberInnen hier für Großschreibung am Zeilenanfang (mit oder ohne Aufzählungszeichen). Für das obige Beispiel (vgl. 1.) wäre also auch möglich:

Unsere Sonderangebote zur Eröffnung:

Sommerliche Kleider
Leichte Jacken
Farbenfrohe Accessoires

Die »Amtliche Regelung …« selbst wählt in solchen Aufzählungen jedoch stets Kleinschreibung trotz Verzicht auf Interpunktionszeichen (Amtliche Regelung, Beispiel aus Abschnitt E, Vorbemerkung):

Der Kennzeichnung des Schlusses von Ganzsätzen dienen:

– der Punkt
– das Ausrufezeichen
– das Fragezeichen

Ebenso verfährt der Regeltext bei längeren Aufzählungsgliedern (Beispiel aus § 67, E3):

In folgenden Fällen setzt man keinen Punkt:

  • am Ende von freistehenden Zeilen
  • am Ende einer kolumnenartigen Aufzählung ohne schließende Satzzeichen
  • […]

Tipp: Ich empfehle bei angekündigten Aufzählungen auf zusätzliche Großschreibungen zu verzichten. Nur bei aufgezählten Schlag- oder Stichworten ohne Ankündigung (etwa in Anzeigen, auf Plakaten, auf Präsentationsfolien) halte ich die generelle Großschreibung für sinnvoll.

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3. Aufzählung ganzer Sätze

Sind die Aufzählungsglieder vollständige Sätze, so behalten sie Großschreibung und Schlusszeichen. Beispiel:

So merken Sie sich, wie die Uhren zwischen Winter- und Sommerzeit umgestellt werden:

  • 2–3–2: Im Frühjahr stellen Sie die Uhr von 2 Uhr nachts auf 3 Uhr nachts vor und im Herbst dann wieder auf 2 Uhr nachts zurück.
  • Im Frühling stellt man die Stühle vors Café, im Herbst holt man sie wieder zurück.
  • Spring forward, fall back.

Fazit

1. Vollständige Sätze behalten Großschreibung und Satzschlusszeichen, auch wenn sie Teil einer Aufzählung sind.

2. Werden Wörter oder Wortgruppen aufgezählt und zeilenweise abgesetzt, können sie im Einzelfall entscheiden, ob sie

  • als Teil eines Satzes aufgefasst und mit Kommas und Satzschlusszeichen versehen oder
  • kolumnenartig ohne Kommas und ohne Schlusspunkt gestaltet werden sollen.

3. Strittig ist die Frage, ob Wörter und Wortgruppen in kolumnenartigen Aufzählungen als freistehende Zeilen anzusehen und großzuschreiben sind. Hier sollte man eine einheitliche Entscheidung zumindest innerhalb eines Textes treffen.

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Quellen:

Nachtrag, November 2016: Der Duden-Band liegt in einer neuen Auflage vor: Duden, Band 9. Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle: Gutes und richtiges Deutsch, 8. Auflage, Berlin 2016 (Partnerlink). Der Eintrag unter »Punkt« ist unverändert.

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Über Marion Kümmel

Marion Kümmel ist freie Lektorin und Federwerkerin. Seit 2001 übernimmt sie Textdienstleistungen für Publikumsverlage, Agenturen, Firmen und Autoren. Sie redigiert Sachbücher und Fachtexte, wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Texte aus Unternehmenskommunikation und Werbung. Ihre Texterfahrungen vermittelt sie in Vorträgen und Schulungen.

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Kommentare

  1. Johann Riedl meint:

    Danke für die gute Übersicht zu diesem Thema. Gut gefällt mir, dass man einen gewissen Freiraum dabei hat. Ich denke, Geschriebenes sollte in erster Linie der Klarheit von Kommunikation dienen – etwas, das durch die letzten Rechtschreibreformen nicht unbedingt erreicht wurde. Es gibt so etwas wie eine innere Logik (auch beim Schreiben), die leider nicht jedem Experten zugänglich ist.
    Danke und schöne Grüße
    Johann Riedl

  2. Hallo, Herr Riedl,
    ich denke auch, dass es einer der Vorzüge der reformierten Rechtschreibung ist, dass sie manche Entscheidungen den Schreibenden überlässt. Die zeilenweise abgesetzten Aufzählungen mit Aufzählungszeichen waren aber auch nach alter Rechtschreibung nicht geregelt. Die Reform hat hier nur die Interpunktion (Kommas, Schlusspunkt) ausdrücklich freigestellt, weil im Schreibgebrauch bereits beide Varianten verbreitet waren.
    Schöne Grüße
    Marion Kümmel

  3. Livia Zoelly meint:

    Vielen Dank für diese klare Übersicht. Ich bin mit Ihrer Handhabung völlig einverstanden. Was macht man jedoch, wenn eine Aufzählung aus einer Mischform besteht, d. h. sowohl ganze als auch Teilsätze enthält? Mir widerstrebt die Verwendung eines Punkts am Ende eines Teilsatzes, aber man will ja ein konsistentes Layout. Ich bin Übersetzerin und aufgrund der Ausgangstexte lässt sich die Mischform leider nicht immer vermeiden.

    Danke und beste Grüsse,
    Livia Zoelly

  4. Danke für die Frage – die sich auch im Lektorat oft stellt.

    Wenn Umformulieren nicht möglich ist, weil der Text schon im Layout steht oder der Auftraggeber das nicht will, vereinheitliche ich nur die Rechtschreibung. Überwiegen die vollständigen Sätze, schreibe ich auch den/die Teilsätze groß und mit Punkt (auch wenn es wehtut). Im umgekehrten Fall belasse ich die Groß- und Kleinschreibung und setze Semikolons.

    Wenn irgend möglich, formuliere ich die Aufzählung jedoch um, sodass sie nur aus Teilsätzen oder ganzen Sätzen besteht. Denn eigentlich deckt das Rechtschreibproblem ja nur auf, dass die Aufzählung stilistisch nicht einwandfrei ist.

    Schöne Grüße
    Marion Kümmel

  5. Ralf Sonnenberg meint:

    Im Fall der Aufzählung zu den »Uhren zwischen Winter- und Sommerzeit« haben Sie hinter »Spring forward, fall back.« einen Punkt gesetzt, obwohl es sich nicht um einen vollständigen Satz handelt. Warum?

    • Hallo, Herr Sonnenberg,

      »Spring forward, fall back« ist ein Wortspiel: In der ersten Bedeutung sind »spring« und »fall back« Verben, das Ganze ein vollständiger (Aufforderungs-)Satz: »Springe vorwärts, gehe (dann) zurück.« Wenn man »spring« und »fall« als Substantive liest, ergibt sich die Eselsbrücke: »Im Frühjahr vorwärts, im Herbst zurück.«

      Schöne Grüße nach Berlin
      Marion Kümmel

  6. Rüdiger Weis meint:

    Liebe Frau Kümmel,

    das ist eine Internetseite, die ich mir soeben in meiner Link-Sammlung unter „Rechtschreibung“ notiert habe. Zusammen mit den Kommentaren und Ihren Antworten ist das Thema annähernd erschöpfend behandelt. Dafür mein Kompliment und meinen Dank!

    Eine Frage außerhalb dieses Themas: Sie schreiben in Ihrer Antwort vom 9.2.2014 an Herrn Riedl: „… SchreiberInnen …“

    Ich finde diese weiblich-männlichen Ausdrucksformen in einem Wort bizarr. Entsprechen sie eigentlich den Regeln der deutschen Rechtschreibung?

    […]

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Südwesten
    Rüdiger Weis

    • Hallo, Herr Weis,

      zu Ihrer Frage in Bezug auf die Form »SchreiberInnen«: Im Interesse der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Sprache halte ich die Nennung weiblicher und männlicher Formen für geboten. Das Binnen-I hat sich als eine mögliche Form neben anderen etabliert.

      Die amtliche Rechtschreibung von 2006 führt nur die längeren Schreibungen an (Schreiber/Schreiberinnen, Schreiber/-innen).

      Freundliche Grüße

      Marion Kümmel

    • Der Rechtschreibrat hat die sogenannten Sparschreibungen in seinem 3. Bericht (Periode 2011 bis 2016) ausdrücklich als stilistische Varianten erwähnt. Siehe dazu unter:

      http://federwerk.de/2017/08/17/paarformen-normgemaess-schreiben/

  7. H. Neubauer meint:

    Sehr interessant, aber mein Problem habe ich nicht gefunden. Wie heißt es richtig:
    Wetter und Essen ist o. k. oder
    Wetter und Essen sind o. k.

  8. Claudia Hanff meint:

    Gehört hier zum Schluss ein Punkt oder nicht?

    In meinen bisherigen Tätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen habe ich folgende Kenntnisse erworben:

    – Kundenbetreuung
    – Auftragsbearbeitung/Fakturierung
    – Büro- und Verwaltungsarbeiten
    – Telefonverkauf
    – Fortbildungen im EDV-Bereich (Word, Excel, PowerPoint, Lexware) und als Buchhaltungsfachkraft(.)

    Kann mir jemand helfen?

  9. Nein, hier steht kein Punkt – siehe unter 2. Wenn Sie in kolumnenartigen Aufzählungen wie in Ihrem Beispiel auf die Kommas nach den einzelnen Gliedern verzichten, entfällt auch der Punkt.

  10. Thomas J. meint:

    Nachdem ich gefühlte tausend Artikel, in denen es zwar um Aufzählungen geht, aber eben nicht die mit Aufzählungszeichen, gelesen habe, bin ich nun glücklicherweise hier gelandet. Ihr Beitrag enthält genau das, was ich gesucht habe (insbesondere die jeweilige Angabe, ob es denn eine offizielle Regel gibt). Vielen Dank für das Zusammentragen und die anschauliche Darstellung!

    Eine kleine Anmerkung zum obersten Kommentar möchte ich aber noch loswerden. Der Bezug auf den Schreibenden ist nicht immer entscheidend. Solange es eine eindeutige Regel gibt, die den Freiraum klar beschreibt, ist alles schön. Aus einer fehlenden Regel zu den möglichen Optionen erhält der Schreibende zwar ebenfalls Freiraum, die dann auf Auslegung basierende „Grauzone“ kann jedoch problematisch werden, wenn der Lesende am Ende maßgebend wird, wie im Fall einer Bewerbung. Hat sich beim Personaler eine andere „Regel“ gefestigt als beim Bewerber, wird er das Bewerbungsschreiben eventuell wegen Rechtschreibmängeln aussondern. Da ist es unerheblich, dass der Bewerber eigentlich nicht gegen eine Regel verstoßen hat, da es diese ja gar nicht gibt.

  11. Da liegt das Dilemma, vor dem jede Rechtschreibregelung steht: Einerseits soll sie so übersichtlich sein, dass die Mehrzahl der Schreibenden damit umgehen kann; deshalb beschränkt sie sich auf die wichtigsten Fälle. Andererseits erwarten wir als Schreibende, dass es für Zweifelsfälle eine Regel gibt. Das ist besonders im Deutschen so, andere Sprachen leben mit deutlich weniger strikten Regelungen.

    Bei den Aufzählungen mit Aufzählungszeichen kommt hinzu, dass sie erst in den letzten Jahrzehnten mit der Verbreitung von PCs so zugenommen haben. In Bewerbungen und Lebensläufen sind sie seit den 1990er-Jahren verbreitet. Auch in anderen Textsorten (Sachbücher, Ratgeber, Präsentationen, Anzeigen) sind sie inzwischen sehr häufig, aber der Schreibgebrauch ist vorläufig uneinheitlich.

  12. Hallo, ein hilfreicher Artikel. Eine Frage stellt sich mir aber noch. In allen Beispielen außer dem ersten wurde ein Doppelpunkt verwendet. Wann setzt man ihn vor einer Aufzählung und wann nicht? Wäre Nachstehendes erlaubt?

    Zur Eröffnung finden Sie Sonderangebote für:

    – sommerliche Kleider,
    – leichte Jacken und
    – farbenfrohe Accessoires.

  13. Der Doppelpunkt nach den Ankündigungen ist hier freigestellt. Sie können ihn also auch in diesem Beispiel setzen. Ich würde ihn weglassen, da die Satzstruktur hier nicht von der ohne Aufzählungszeichen abweicht.

    Bei den aufgezählten Nebensätzen im darauf folgenden Beispiel dagegen empfehle ich den Doppelpunkt, da gegenüber dem Fließtext an dieser Stelle das Komma weggelassen wird.

  14. Michael Müller meint:

    Zuerst einmal, liebe Frau Kümmel, herzlichen Dank für diese ausgesprochen aussagekräftige aber auch sehr lesefreundliche Seite. Und noch dazu so hilfreich! Denn ich überarbeite derzeit die Satzung unseres deutschlandweit aktiven Vereins und in der alten Version wurden die Aufzählungen mal so, mal so gehandhabt. Jetzt habe ich eine Quelle, auf die ich mich berufen kann und werde.
    Aber was ist mit den unterschiedlichen Aufzählungszeichen? Verwendet wurden:
    – Ziffern mit schließender Klammer und [ 1) ]
    – Kleinbuchstaben mit Punkt [ a. ]
    Jetzt frage ich mich: Kann ich das akzeptieren? Ich tendiere eher zu der zweiten Version mit dem Punkt, gleichgültig ob es um Ziffern oder Buchstaben geht.
    Im Voraus schon mal vielen Dank!
    PS: und schon stehen Sie, pardon, Ihre Seite unter meinen Favoriten!

  15. Lieber Herr Müller, was Sie beschreiben, ist eine sehr typische Situation in der Überarbeitung von umfangreichen Texten. Oft gelangen unterschiedliche Formen der Aufzählung und Nummerierung in einen Text, weil er mehrfach und/oder von verschiedenen Personen bearbeitet wurde.

    Gibt es inhaltlich unterschiedliche Arten von Aufzählungen im Text, können auch mehrere Formen der Aufzählung sinnvoll sein. Ist das nicht der Fall, würde ich mich für eine Form entscheiden und vereinheitlichen. Üblich sind diese Varianten:

    Ziffern mit Punkt, aber ohne Klammern:

    1. Text
    2. Text
    3. Text

    Diese Form ist zu unterscheiden von Dezimalgliederungen, bei denen Punkte nur zwischen den Gliederungsziffern stehen, aber nicht nach der jeweils letzten Ziffer:

    1  Überschrift Ebene 1
    1.1 Überschrift Ebene 2
    1.2 Überschrift Ebene 2
    2  Überschrift Ebene 1

    Wenn Aufzählungen mit Buchstaben (Groß- oder Kleinbuchstaben) gegliedert werden, sind bei Großbuchstaben Punkte oder Klammern möglich. Bei Kleinbuchstaben sind Klammern üblich, keine Punkte:

    a) Text
    b) Text
    c) Text

    Aber all das sind stilistische bzw. inhaltliche Fragen, für die es keine festen Regeln gibt. Da Sie eine Satzung bearbeiten, könnten Sie sich an den Empfehlungen für Gesetzestexte orientieren, die das Bundesministerium für Justiz im »Handbuch der Rechtsförmlichkeit« formuliert, online unter:

    http://hdr.bmj.de/page_b.1.index.html

    Zu Aufzählungen siehe Ziffer 107–109: http://hdr.bmj.de/page_b.1.html#an_105

    Beste Grüße aus dem Lektorat
    Marion Kümmel

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